Mit Abstimmung : Berichte: USA wollen Laptops im Handgepäck verbieten

Im aufgegebenen Gepäck im Bauchraum des Flugzeugs sollen die elektronischen Geräte erlaubt bleiben.
Im aufgegebenen Gepäck im Bauchraum des Flugzeugs sollen die elektronischen Geräte erlaubt bleiben.

Das Verbot soll nur bestimmte Länder betreffen. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht.

shz.de von
21. März 2017, 12:36 Uhr

Washington  | Die US-Regierung will nach Medienberichten die Mitnahme von größeren Elektronikgeräten im Handgepäck auf Flügen aus einigen Ländern in die USA verbieten. Mit der entsprechenden Ankündigung der Transportsicherheitsbehörde (TSA) und des Heimatschutzministeriums sei an diesem Dienstag zu rechnen, berichtete der Sender NBC. Eine offizielle Bestätigung der Pläne gab es zunächst nicht. Das Heimatschutzministerium lehnte eine Stellungnahme ab.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits mit einem Einreisestopp für Menschen aus bestimmten Ländern für Aufsehen gesorgt - viele werfen im Rassismus vor. Aufgrund von Klagen kann er diesen Plan aber bislang nicht durchsetzen.

Ein US-Bundesbeamter sprach laut NBC von „einer Anpassung auf Grundlage einer Bedrohungsanalyse“. Von dem Verbot sollen acht Länder vor allem aus dem Nahen Osten und Nordafrika betroffen sein, berichtete die britische Tageszeitung „The Guardian“.

 

Die US-Behörden hätten die Airlines aufgefordert, den Passagieren im Handgepäck die Mitnahme von Laptops, Tablet-Computern, E-Book-Readern und Kameras zu untersagen, die größer als ein Mobiltelefon sind. Hintergrund sei die Bedrohung durch Terroristen. Die Elektronikgeräte können allerdings im Gepäck aufgegeben werden, das im Flugzeugbauch verstaut wird.

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