zur Navigation springen

Terroranschläge in Brüssel : Belgische Behörden sollen vor Bombenangriffen gewarnt worden sein

vom
Aus der Onlineredaktion

Bestätigt ist es nicht. Und die israelische Zeitung nennt auch keine Quellen. Schreibt aber von „konkreten Warnungen“.

Brüssel | Angeblich sollen die belgischen Sicherheitsbehörden vor einem möglichen Bombenangriff auf den Brüsseler Flughafen gewarnt worden sein. Das berichtet die israelische Zeitung „Haaretz“. Weiter heißt es in dem Bericht, die Planungen der Anschläge seien von der IS-Hochburg im syrischen Rakka gelenkt worden.

Die belgischen Behörde stehen nach den Terroranschlägen von Brüssel in der Kritik, sie würden zu lax mit Terroristen umgehen. Vorwürfe gab es auch vom türkischen Präsidenten Recep Tayip Erdogan. Trotz Warnungen, es handle sich um einen Terroristen, hätte Belgien einen der Attentäter, der aus der Türkei ausgewiesen worden war, freigelassen.

Außer einer „konkreten Warnung“ vor einem Anschlag auf dem Brüsseler Flughafen hätten belgische Geheimdienste auch Hinweise auf Angriffe in der Metro bekommen, schreibt die Zeitung Haaretz. Zudem seien andere westliche Geheimdienste im Bilde gewesen. Quellen für die Behauptungen nennt die Zeitung allerdings keine. Der israelische Geheimdienstminister Israel Katz hatte bereits am Mittwoch erklärt: „Wenn sie in Belgien weiter Schokolade essen und das Leben genießen (...) und nicht klar feststellen, dass ein Teil der Muslime, die dort leben, Terror organisieren, dann können sie sie auch nicht bekämpfen.“

zur Startseite

von
erstellt am 24.Mär.2016 | 11:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen