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„Alternative für Deutschland“ : Beatrix von Storch darf nicht mehr am AfD-Programm mitarbeiten

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Ende April will die AfD ihr Parteiprogramm verabschieden. Doch eine wird offenbar nicht mehr mitreden dürfen.

Am 30. April wollen die Rechtspopulisten der AfD ihr Parteiprogramm verabschieden. Beatrix von Storch, 44-Jährige Europa-Parlamentarierin der AfD, wird daran jedoch offenbar nicht mehr beteiligt. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), das zur Madsack-Verlagsgruppe gehört. „Ihre Mitarbeit in der 20-köpfigen Programm-Kommission ist nicht mehr erwünscht", sagte ein AfD-Spitzenfunktionär dem RND. Die Entscheidung sei bereits am vergangenen Freitag gefallen.

Dass Beatrix von Storch nicht mehr am Programm mitarbeiten darf, zeigt: Auch in ihrer eigenen Partei ist sie nicht unumstritten.

Warum genau sie die Kommission verlassen muss, geht nicht aus dem Bericht hervor. Es hat aber etwas mit dem Programm-Entwurf der AfD zu tun, der bereits vor einer Woche durchgesickert war. Darin wurden die Grundpositionen der AfD sichtbar - und ihre Forderungen, wie beispielsweise die Klimaschutzpolitik beenden und mehr Polizei einstellen zu wollen. Der Umstand, dass dieser Entwurf an die Öffentlichkeit gelangte, sei letztlich ausschlaggebend dafür gewesen, Beatrix von Storch aus der Programm-Kommission zu entfernen, hieß es.

Von Storch ist schon öfter negativ aufgefallen - unter anderem in der Flüchtlingsdebatte, als es darum ging, dass ihrer Meinung nach Kinder notfalls auch mit Waffengewalt daran gehindert werden sollen, die Grenze zu übertreten. Auch nach den Anschlägen in Brüssel am 22. März sorgte sie für Empörung, als sie „Viele Grüße aus Brüssel“ twitterte.

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erstellt am 23.Mär.2016 | 14:56 Uhr

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