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Bahn-Chef Grube will im März neuen Vorstand vorschlagen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube will dem Aufsichtsrat Ende März ein neues Vorstandsmitglied für den Bereich „Wirtschaft, Politik und Regulierung“ vorschlagen. Das teilte er gestern in einer Erklärung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Utz-Hellmuth Felcht mit. Beide reagierten damit auf die Diskussion über die mögliche Berufung von Ex-Kanzleramtschefs Ronald Pofalla (CDU) in den Konzernvorstand. Einen Namen nannten sie nicht. Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim kritisierte den möglichen Wechsel indes scharf: „Für mich ist das eine Form der bezahlten Korruption.“ Er forderte für Regierungsmitglieder, die in ein Unternehmen wechseln wollen, mit dessen Bereich sie amtlich zu tun hatten, eine Karenzzeit von fünf Jahren. Kritik kam auch von einem CDU-Ratsmitglied vom Niederrhein, wo Pofalla seit 13 Jahren Vorsitzender des Bezirksverbandes ist. Er warf Pofalla vor, seine Wähler „betrogen“ und die CDU im Kreis Kleve „jämmerlich im Stich gelassen“ zu haben. Der CDU-Stadtverbandschef in Kleve, Jörg Cosar, erklärte, der Vorgang habe „mit politischer Kultur nichts mehr zu tun“.

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erstellt am 08.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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