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Asylbewerber: Kommunen überfordert

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Verständnis für die Klagen der Länder und Kommunen über Probleme bei der Unterbringung von Asylbewerbern geäußert. „Die aktuelle Lage ist extrem angespannt“, sagte de Maizière der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Die Bundesregierung rechnet für dieses Jahr deutschlandweit mit rund 200 000 neuen Asylbewerbern. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) forderte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, leerstehende Kasernen zur Flüchtlingsunterbringung freizugeben. Anders sei der anhaltende Flüchtlingsstrom kaum zu bewältigen, sagte Seehofer. Die beiden bayerischen Erstaufnahmeeinrichtungen in München und Zirndorf sind seit Monaten überfüllt. In der zentralen Aufnahmestelle für Schleswig-Holstein in Neumünster musste ein Zelt für Neuankömmlinge aufgestellt werden.

DGB fordert Anti-Stress-Regeln



Klare Arbeitsschutzregeln zur Vermeidung von Stress sollen aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die Ausbreitung von Burnout-Erkrankungen eindämmen. DGB-Vize Annelie Buntenbach sagte, bereits heute gingen jede zweite Frühverrentung und 40 Prozent der Ausfallzeiten auf seelische Erkrankungen zurück. Probleme entstünden, wenn Arbeitnehmer in immer kürzerer Zeit immer mehr leisten müssten oder wenn sie etwa auch nach Feierabend ständig erreichbar blieben. Burnout drohe zur „Volkskrankheit“ zu werden. Notwendig sei eine Anti-Stress-Verordnung mit klaren Regeln. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich zuletzt offen für die Einführung einer Anti-Stress-Verordnung gezeigt. Dafür seien aber klare Kriterien erforderlich.

Kopf-an-Kopf-Rennen um Schottlands Freiheit



In Schottland liefern sich Gegner und Befürworter der Unabhängigkeit eineinhalb Wochen vor dem Volksentscheid ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erstmals lag in einer YouGov-Umfrage gestern die Nationalbewegung knapp vorn: 51 Prozent wollen sich demnach von Großbritannien lösen, 49 Prozent möchten die Union mit England, Wales und Nordirland beibehalten. Dabei sind die Befragten, die sich noch nicht entschieden haben, herausgerechnet. Die Umfrage veröffentlichte die „Times“. Die Schotten stimmen am 18. September darüber ab, ob sie unabhängig vom Vereinigten Königreich werden wollen. Sollte mehr als die Hälfte mit Ja stimmen, würde das Land im Frühjahr 2016 unabhängig. In einer weiteren Umfrage hatten die Abspaltungs-Gegner knapp die Nase vorn: 52 Prozent wollten zu Großbritannien gehören und 48 Prozent lieber eigenständig sein, wie das Meinungsforschungsinstitut Panelbase ermittelte.

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erstellt am 07.Sep.2014 | 14:11 Uhr

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