Regierung : Argentiniens Präsidentin Kirchner erholt sich von Hirnhaut-OP

Argentiniens Päsidentin, Fernández de Kirchner, hat sich seit einer Operation nicht öffentlich sehen lassen. /Archiv
Argentiniens Päsidentin, Fernández de Kirchner, hat sich seit einer Operation nicht öffentlich sehen lassen. /Archiv

Der Genesungsprozess von Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner verläuft nach Angaben der Ärzte zufriedenstellend.

shz.de von
02. November 2013, 09:31 Uhr

Die 60-Jährige hatte sich vor rund vier Wochen einem Eingriff wegen einer Hirnhautblutung unterziehen müssen. Ihre neurologische Entwicklung sei den behandelnden Ärzten zufolge «normal», sagte Regierungssprecher Alfredo Scoccimarro am Freitagabend (Ortszeit). In einer Woche werde geprüft, ob Kirchner wieder die Regierungsgeschäfte übernehmen könne.

Die Präsidentin ist seit der Operation am 8. Oktober nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Die Ärzte hatten ihr im Hospital Fundación Favaloro in Buenos Aires ein Subduralhämatom entfernt.

Sie erholt sich in der Präsidentenresidenz im Hauptstadtvorort Olivos. Auch nach einer Rückkehr an den Schreibtisch wird sich die 60-jährige Staatschefin zunächst noch schonen müssen. Während ihrer Rekonvaleszenz führt Vizepräsident Amado Boudou vorübergehend die Regierungsgeschäfte.

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