Wahlen : AfD wirbt in allen Lagern Wähler ab - vor allem bei der FDP

Bernd Lucke, Spitzenkandidat der «Alternative für Deutschland»: Einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen zufolge sind 67 Prozent der AfD-Wähler Frustwähler.
Bernd Lucke, Spitzenkandidat der «Alternative für Deutschland»: Einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen zufolge sind 67 Prozent der AfD-Wähler Frustwähler.

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in allen politischen Lagern Wähler für sich gewonnen, am meisten bei der FDP. 450 000 Deutsche wechselten nach ARD-Angaben von den Liberalen zu der erst im Februar gegründeten eurokritischen Partei.

shz.de von
22. September 2013, 20:47 Uhr

Die zweitgrößte Gruppe unter den AfD-Wählern sind frühere Linke-Unterstützer, 360 000 entschieden sich am Sonntag für die neue Partei. Von der CDU/CSU wanderten 300 000 Wähler zur AfD. Hinzu kamen 240 000 frühere Nichtwähler. Einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen zufolge setzten 67 Prozent der AfD-Wähler aus Frust über die etablierten Parteien ihr Kreuz bei den Eurokritikern, nur 14 Prozent entschieden sich wegen politischer Inhalte für sie.

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