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Bundestagswahl 2017 : AfD-Politiker wollen Frauke Petry nicht als Spitzenkandidatin

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Aus der Onlineredaktion

Die Bundesvorsitzende scheint das Vertrauen einiger ranghoher Parteimitglieder nicht zu haben. Ein weiterer Kandidat wäre Alexander Gauland.

Berlin | Eine Gruppe einflussreicher AfD-Politiker will die Parteivorsitzende Frauke Petry als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 verhindern. Petry dürfe sich nicht als alleinige Spitzenkandidaten in Stellung bringen, hieß es am Mittwochabend aus dem Kreis der Petry-Gegner. Zu ihnen zählen neben dem Vorsitzenden der Thüringer AfD-Landtagsfraktion, Björn Höcke, auch Mitglieder des Bundesvorstandes der Partei. Wen sie sich sonst auf diesem Platz wünschen, ließen sie auf Nachfrage zunächst offen.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die rechtspopulistische AfD auf bis zu 15 Prozent prophezeihen aktuelle Umfragen. In der Partei stellt sich die Frage, wer als Spitzenkandidat ins Rennen geschickt werden soll. Querelen im Bundesvorstand treten hierbei zu Tage.

Im Parteivorstand wird schon länger der stellvertretende Vorsitzende Alexander Gauland als möglicher Kandidat gehandelt. Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen hat bislang kein Interesse an dieser Position gezeigt. Der Vorsitzende der baden-württembergischen AfD-Landtagsfraktion steht außerdem bei seiner Fraktion im Wort. Er hatte versprochen, bis zum Ende der Legislaturperiode in Stuttgart zu bleiben.

Die Karten könnten allerdings neu gemischt werden, falls Meuthen die Fraktion demnächst aus anderen Gründen verlassen sollte. Meuthen hatte mit Austritt aus der Fraktion gedroht, sollte sich nicht die notwendige Mehrheit finden, um den AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon wegen antisemitischer Schriften aus der Fraktion auszuschließen.

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erstellt am 16.Jun.2016 | 07:13 Uhr

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