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Ältere bestimmen Wahlausgang

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 15:41 Uhr

Die ältere Generation beeinflusst zunehmend den Wahlausgang. Bei der Bundestagswahl 2013 stellten die Wahlberechtigten ab 60 Jahren bereits gut ein Drittel aller potenziellen Wähler. Die Wahlbeteiligung dieser Altersgruppe fiel zudem überdurchschnittlich hoch aus, auch bei den Über-70-Jährigen.

Das ergab die repräsentative Wahlstatistik, die der Bundeswahlleiter Roderich Egeler gestern in Berlin vorstellte. Die Folgen des demografischen Wandels seien damit deutlich erkennbar, sagte er. CDU, CSU und SPD profitierten von der Entwicklung. Sie schnitten besonders stark bei den älteren Wählern ab.

Der Statistik zufolge machte die Generation der 30- bis 59-Jährigen bei der Bundestagswahl knapp die Hälfte der 61,9 Millionen Wahlberechtigten aus. Die Generation ab 60 Jahren stellte ein gutes Drittel und damit fast doppelt so viel wie die der unter 30-Jährigen.

Der wachsende Einfluss der älteren Generation verstärkt sich durch die Wahlbeteiligung. Seit Langem zeigt sich, dass die Jüngeren nur unterdurchschnittlich häufig wählen gehen, die Älteren dagegen überdurchschnittlich oft. Die Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen beteiligte sich 2013 am aktivsten an der Bundestagswahl.

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