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Politik

16. August 2017 | 21:39 Uhr

Abstiegsängste

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sollte die Redaktion von Günter Jauchs Rateteam nach einer Frage für den Millionengewinn suchen, hier ein Vorschlag, an dem auch der gescheiteste Kandidat scheitern wird: Was haben Eintracht Braunschweig und Heiko Hubertz vom IT-Unternehmen Bigpoint gemeinsam? Antwort: Sie tragen eine rote Laterne, sprich sie sind Tabellenletzter. Allerdings auf grundsätzlich verschiedenen Spielplätzen. Die einen in der Bundesliga mit kümmerlichen vier Pluspunkten, der andere mit immerhin 200 Millionen Euro in der Liste der 500 reichsten Deutschen.

Von den Braunschweiger Fußballern und Fans weiß man, dass sie trotz der schlechten Platzierung bester Stimmung sind und versichern: Hauptsache wir spielen in der obersten Liga. Von Heiko Hubertz ist hinsichtlich seiner Gemütslage nichts bekannt. Man weiß nicht, ob er unter Abstiegsangst leidet und daran denkt, den Manager, oder den für den schlechten Tabellenplatz verantwortlichen Trainer zu feuern.

Da niemand gerne Letzter ist und damit als Versager an den Pranger gestellt wird, kann man vermuten, dass Hubertz mit ein wenig Neid auf die Reichtumskonkurrenten an der Tabellenspitze blickt. Wohl wissend, dass dort oben im Reich der Milliarden-Gewinne in einer ganz anderen Liga gespielt wird. Dort herrscht sozusagen Bayern München.

Platz 120, den ein gewisser Erwin Müller innehat, stellt eine Art Brandmauer dar. Unterhalb dieser Position rangiert das Reichtums-Prekariat mit einem Besitz von weniger als einer Milliarde Euro. Besagtem Herrn Müller droht übrigens der Abstieg in den Tabellenkeller, denn im Vergleich zum Vorjahr hat er 200 Millionen Verlust gemacht.

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erstellt am 11.Okt.2013 | 00:33 Uhr

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