Nach Verkündung auf Twitter : "Söder ins All schießen": Spott für Bayerns Raumfahrtprogramm "Bavaria One"

Markus Söder erntete für die Präsentation des bayerischen Weltraumprogramms 'Bavaria One' Häme und Spott. Foto: Twitter/Markus Söder
Markus Söder erntete für die Präsentation des bayerischen Weltraumprogramms "Bavaria One" Häme und Spott. Foto: Twitter/Markus Söder

Der bayerische Ministerpräsident sorgt mit der Vorstellung des Raumfahrtprogramms für Lacher im Netz.

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03. Oktober 2018, 17:51 Uhr

München | Ausgerechnet zum 30. Todestag von CSU-Legende Franz-Josef Strauß hat der amtierende bayerische Ministerpräsident Markus Söder Spott und Häme auf sich gezogen: Nachdem das bayerische Kabinett am Dienstag das freistaatliche Raumfahrtprogramm "Bavaria One" auf den Weg gebracht hatte und Söder dies auf seinem Twitter-Account verkündete, machten sich im Laufe des Tages und am Mittwoch zahlreiche User über Söders Selbstinszenierung lustig.

Vor allem das "Bavaria One"-Logo sorgte für Heiterkeit, schließlich zeigt es ein riesiges Konterfrei Söders, verziert mit Sternen und dem Spruch "Mission Zukunft".

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„Wir starten Bavaria One. Mit unserem Raumfahrtprogramm entwickeln wir aus dem All Lösungen für Probleme der Menschen, bei Medizin oder Ökologie. Wir investieren 700 Millionen Euro, bauen einen bayerischen Satelliten und gründen die größte Raumfahrt-Fakultät Europas an der TU München“, schrieb Söder dazu.

Die Reaktionen darauf ließen nicht lange auf sich warten:

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Söder befindet sich derzeit mitten im Wahlkampf für die am 14. Oktober stattfindende Landtagswahl in Bayern. Während der Ministerpräsident den Beschluss des Projekts auch zum Stimmenfang nutzen möchte, kommt Kritik aus der Politik. Dennis Radtke, Europa-Abgeordneter der CSU-Schwesterpartie CDU, twitterte:

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Kevin Kühnert, Vorsitzender der Jusos, erinnerte daran, dass es in Bayern derzeit wichtigere Themen gäbe als die Expansion ins Weltall:

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Martin Hagen, Spitzenkandidat der FDP in Bayern, wollte vom vermeintlichen Ruhm Söders auch etwas abhaben und montierte dazu sein eigenes Konterfrei in das "Bavaria One"-Logo:

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Markus Rinderspacher, Vorsitzender der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag, brachte den Begriff "Söderchens Mondfahrt" ins Spiel:

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Söder ließ sich durch den ihm entgegengebrachten Spott nicht beirren und sagte dazu am Dienstag: "Wer immer nur auf die Schlaglöcher starrt, könnte irgendwann gegen einen Baum laufen. Zudem erinnerte er an Franz Josef Strauß, dem bei seinem frühen Plänen zu einem Luft- und Raumfahrtkonzern ebenfalls Unverständnis und Häme entgegen geschlagen sei. Tatsächlich habe Strauß' Politik dem Freistaat auf Dauer "extremen wirtschaftlichen Nutzen" gebracht. in den vergangenen Jahren sei Bayern auf diesem Gebiet "leider etwas ins Hintertreffen geraten".

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