Bevorzugung war rechtswidrig : Klatsche für Jens Spahn: Medienwächter rügen Corona-Pakt mit Google

Avatar_shz von 16. Juni 2021, 09:30 Uhr

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Stolz verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU/rechts) eine Kooperation mit Google. Der Weltkonzern schickte Philipp Justus zu der Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium. Nachdem das Landgericht München den Pakt verboten hat, rügten nun auch die Medienwächter die zwischenzeitliche Kooperation.
Stolz verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU/rechts) eine Kooperation mit Google. Der Weltkonzern schickte Philipp Justus zu der Pressekonferenz im Bundesgesundheitsministerium. Nachdem das Landgericht München den Pakt verboten hat, rügten nun auch die Medienwächter die zwischenzeitliche Kooperation.

Nächste Klatsche für Gesundheitsminister Jens Spahn: Die Medienaufsicht hat den so genannten Corona-Pakt mit Google als rechtswidrig eingestuft. Für die Pressefreiheit in der digitalen Welt könnte das Votum wegweisend sein.

Berlin | Erst im November 2020 hatte Gesundheitsminister Jens Spahn die Kooperation mit Google in Berlin stolz vorgestellt und damit eine Welle des Protests von unabhängigen Medien ausgelöst, die einen Angriff auf die Pressefreiheit in der digitalen Welt beklagten. Wie sah der Pakt mit Google aus? „Wer Gesundheit googelt, soll auf unserem Portal des Bund...

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