Bei afghanischer Parlamentswahl : Mindestens 15 Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul

In den vergangenen tagen hatte es bereits mehrere Anschläge in der Region um die Hauptstadt Kabul gegeben, so wie hier zu sehen, als sich ein Ein Selbstmordattentäter in Westkabul in die Luft gesprengt hatte. Archivbild: picture alliance/Rahmat Alizadah/XinHua/dpa
In den vergangenen tagen hatte es bereits mehrere Anschläge in der Region um die Hauptstadt Kabul gegeben, so wie hier zu sehen, als sich ein Ein Selbstmordattentäter in Westkabul in die Luft gesprengt hatte. Archivbild: picture alliance/Rahmat Alizadah/XinHua/dpa

Bei der Parlamentswahl in Afghanistan sind mindestens 15 Menschen bei einem Selbstmordanschlag gestorben.

shz.de von
20. Oktober 2018, 16:14 Uhr

Kabul | Bei einem Selbstmordanschlag während der afghanischen Parlamentswahl sind am Samstag in Kabul mindestens 15 Menschen getötet worden. Das bestätigte der Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Unter den Toten befänden sich mindestens acht Polizisten. Mindestens 60 Personen seien verletzt worden.

Der Sprecher der Polizei von Kabul, Kiam Basir Mudschahid, sagte, dass sich ein Selbstmordattentäter in der Nähe eines Wahllokals im nördlichen Stadtteil Sar-i Kottal in die Luft gesprengt habe, nachdem er als Attentäter identifiziert worden sei.

Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Am Samstag hatten bereits mehrere Explosionen rund um Wahllokale die Stadt erschüttert. Dabei wurden mindestens drei Menschen getötet und 67 Menschen verletzt.

Afghanistan wählt mit mehr als drei Jahren Verspätung ein neues Parlament. Die radikalislamischen Taliban hatten im Vorfeld angekündigt, den Urnengang blockieren zu wollen.


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