60 IS-Terrorkämpfer aus Deutschland in Syrien und Irak getötet

shz.de von
23. November 2014, 13:58 Uhr

In Syrien und im Irak sind inzwischen mindestens 60 deutsche Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Neun von ihnen starben bei Selbstmordanschlägen, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Mittlerweise seien mindestens 550 Islamisten aus Deutschland ins Kampfgebiet gereist. Anschläge drohten aber auch hierzulande. „Es besteht eine gewisse Gefahr“, so Maaßen in der der „Welt am Sonntag“. Er warnte zugleich, inzwischen seien mindestens 180 IS-Kämpfer nach Deutschland zurückgekehrt. Die Behörden behielten sie im Blick, könnten sie aber nicht rund um die Uhr bewachen. Der NRW-Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Arnold Plickert, sagte: „Da laufen tickende Zeitbomben durch die Gegend.“

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