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Kampf gegen islamistische Rebellen : 13 Tote bei Gefechten auf Philippinen – USA schicken Unterstützung

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Soldaten rückten in drei Stadtteile vor, wo sich mehr als 200 Rebellen verschanzt hielten.

Manila | Bei heftigen Kämpfen mit islamistischen Rebellen um die Stadt Marawi sind nach Regierungsangaben 13 philippinische Soldaten getötet worden. 40 weitere wurden in dem 14-stündigen Gefecht am Freitag verwundet, wie Armeesprecher Oberst Edgard Arevalo am Samstag mitteilte. Die Kämpfe gingen demnach am Samstag weiter.

Die Truppen rückten in drei Stadtteile vor, wo sich mehr als 200 Rebellen verschanzt hielten. Diese haben nach Regierungsangaben etwa 100 Geiseln in ihrer Gewalt, die sie als menschliche Schutzschilde benutzten.

Die USA unterstützen die philippinischen Truppen in Marawi mit Spezialkräften. Das teilte amerikanische Botschaft in Manila in einem Kommuniqué mit. Aus Sicherheitsgründen könne man keine Details bekanntgeben. Journalisten sahen am Freitag ein US-Aufklärungsflugzeug über Marawi kreisen. Der philippinische Armeesprecher Oberst Jo-Ar Herrera sagte, die US-Militärs nähmen nicht an den Gefechten teil. „Ihre Beteiligung ist auf den Austausch von Geheimdienstinformationen beschränkt“, sagte er.

Die Kämpfe in der rund 800 Kilometer südlich von Manila gelegenen Stadt hatten am 23. Mai begonnen. Die auf der Insel Mindanao seit langem aktiven Muslim-Rebellen haben der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen.

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erstellt am 10.Jun.2017 | 12:06 Uhr

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