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Politik

19. Oktober 2017 | 04:34 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2013 | 00:31 Uhr

Ungeschicktes Verhalten



Zu: „80 Lampedusa-Flüchtlinge wollen Identität preisgeben“ (Ausg. v. 30. Oktober)

Die Kirche hat durch unüberlegte Neuausrichtungen, verfehltem Umgang mit Menschen und nun auch mit Finanzen reihenweise Austritte zu verzeichnen. Genauso wird es mit der Sympathie vieler Menschen sein, die noch mit den Flüchtlingen mitempfinden. Wenn, wie in Hamburg, eine wohlwollende Stadtverwaltung erpresst wird, dann stößt es in großen Teilen der Bevölkerung auf Unverständnis und sie distanziert sich von dem Elend. Die scharfmacherischen Gutmenschen im Hintergrund erreichen genau das Gegenteil der erwünschten Barmherzigkeit.

Rote Karte



Zur Debatte um das Phantomtor von Stefan Kießling

Die Entscheidung des Schiedsrichters, das Tor zu geben, ist zwar eine Entscheidung, beruht aber nicht auf Tatsachen. Die einzige Tatsache ist die, dass Referee Felix Brych nichts gesehen hat, da Spieler ihm die Sicht versperrten, wie Sie ihn in ihrem Sportartikel selbst zitiert haben. Die harmloseste Beschreibung des Urteils: ein klassisches Eigentor.

Ich zeige dem Richter, Herrn Hans E. Lorenz, die rote Karte, damit er wieder auf dem Land die „Löcher in den Netzen“ beurteilen kann.

Einspruch



Zum Leserbrief „Böse Bauern“ (Ausgabe vom 31. Oktober)

Statt Bauernschelte Politiker- und Parteienschelte bringt auch nicht die Lösung des Problems. Mit dem Regen gelangen immer noch zu viele Nähr- und Schadstoffe aus unterschiedlichen Gründen in die Gewässer. Über das Grundwasser wird langfristig auch unser Trinkwasser geschädigt. Die Grenzwerte als Höchstwerte sind ausgereizt und ohnehin bei einigen Stoffen zu hoch angesetzt. Schädlich ist nicht nur ein zuviel an Nährstoffüberschuss. Glyphosat und anderes haben im Wasser überhaupt nicht vorzukommen.

Wenn ein Betreiber keine geeigneten Flächen hat, um Gülle aus der Viehhaltung und Gärstoffe aus Gasanlagen ordnungsgemäß zu verwerten, muss er auf mögliche Gewinne aus dem EEG verzichten. Das Zuviel an Düngung und Schadstoffen in Wasser und Boden entsteht durch Missbrauch bei der Entsorgung. Unkenntnis wird es nicht sein. Man darf auch an Gleichgültigkeit und Absicht denken. Bei den kritisierten Beiträgen habe ich keine allgemeine Bauernschelte herauslesen können. Sie sind gut und sachlich. Jeder zieht sich halt den Schuh an, der passt.


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