zur Navigation springen
Politik

12. Dezember 2017 | 17:20 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2013 | 00:35 Uhr

Unglaublich



Zu: „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“ (Ausgabe vom 25. Oktober)

Der Skandal ist nicht, dass auch Merkel belauscht wurde, sondern dass diese Regierung, die bislang, da das ganze Volk ausgespäht wurde, beschwichtigt hat, sich jetzt echauffiert! Pofalla, übernehmen Sie.

Es wäre doch an der Zeit, darüber nachzudenken, Herrn Snowden nach Deutschland einzuladen. Glaubt denn jemand noch an eine echte Aufklärung durch die Amerikaner? Da könnte man genausogut den Weihnachtsmann befragen.

Unerträglich



Zur Debatte um den Fachkräftemangel

Die ewige Leier vom Fachkräftemangel ist unerträglich! Man bedenke: allein drei Millionen offizielle Erwerbslose. Und weitere fünf Millionen, die in den vorzeitigen Ruhestand, Umschulungen, Praktika usw. abgeschoben wurden. Zusätzlich eine stille Reserve von Millionen Arbeitssuchenden, die keine Unterstützung erhalten und nicht registriert werden. Prognosen für 2030 sind ebenso aberwitzig wie alle vorherigen, die sich auch nie bewahrheitet haben. Sie sind schon deshalb unseriös, weil die wachsende Produktivität kaum kalkuliert werden kann.

Bedenklich



Zu: „Das ist Rassismus“ (Ausgabe vom 19. Oktober)

Spätestens mit dem ersten juristischen Staatsexamen hätten die Hamburger Flüchtlings-Anwältinnen wissen müssen, dass Rassismus getrennte Entwicklung, Skaverei, Rassentrennung und noch Schlimmeres beinhaltet, und auf den Umgang mit den Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg nicht im Entferntesten anzuwenden ist. Wenn Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten des nördlichen Afrikas zu uns kommen, so haben sie sich unseren Gesetzen anzupassen, und dazu zählt die erkennungsmäßige, meldepflichtige Erfassung durch die staatlichen Organe. Was müssen die Flüchtlinge für einen Eindruck von Deutschland bekommen: Kaum dass sie in unserem Land nur leicht bekleidet und ohne Papiere, „aufgegriffen“ werden, gesellen sich Anwälte und Kirchenvertreter zu ihnen und bereiten als Erstes gerichtliche Eingaben vor.

Den Flüchtlingen Deutschland so darstellen wie die Wirklichkeit ist, ihnen Wege und Möglichkeiten, aber auch Grenzen unseres Rechtsstaates aufzeigen, das hätte man von den Vertretern der Asylsuchenden erwarten können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen