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Politik

15. Dezember 2017 | 11:45 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2013 | 00:32 Uhr

Immer auf die Lehrer



Zum Standpunkt „Klassenfahrten in die Ferien verlegen“ von Margret Kiosz (Ausgabe vom 22. Oktober)

Endlich, Frau Kiosz, brechen Sie mal einen Stab für die wahre Natur von Klassenfahrten – sie sind eben auch Ferien für die Lehrer! Schließlich lässt sich bei Rückkehr der Kinder befreit von Neid fragen: „Na, war der Urlaub schön?“ Außerdem hilft diese Neuerung nicht nur, das Stundensoll an unseren Schulen annähernd zu erfüllen und Geld für das Land zu sparen, sondern es ist endlich auch eine Gratisbetreuung mit Verantwortungsübergabe für die Kleinen an das Lehrpersonal möglich. Es lässt sich also getrost „Ferien vom Kind“ machen, die Arbeitszeit der Lehrer ist schließlich frei verfügbar und der Lehrer ist schlechthin nur über den Zwang zu motivieren, sich immer mehr Aufgaben in immer mehr zusätzlicher Arbeitszeit aufzubürden.

Bleibt nur die Frage, was jene Eltern tun werden, die die Ferien gerne mit ihren Kindern verbringen möchten. Schlimmstenfalls können sie die Kinder an einer geplanten Fahrt nicht teilnehmen lassen.

Mehr Kontakt zum Hund



Zu: „Hunde-Führerschein soll Pflicht werden“ (Ausgabe vom 21. Oktober)

Inwieweit der Hundeführer-Schein (der ausschließlich theoretisches Wissen vermittelt) dabei hilft, Übergriffe von Hunden auf Menschen zu verhindern, bleibt abzuwarten. Unabhängig von den Kosten und dem zeitlichen Rahmen, wer soll diesen enormen Verwaltungsaufwand stemmen? Wer soll die neuen Regelungen kontrollieren – das Ordnungsamt, die Polizei?
Dürfen Züchter, Tierheime usw. dann Hunde nur abgeben, wenn ein Hunde – Führerschein vorliegt? Und wer keinen Hundeführerschein und keine Ausnahmegenehmigung besitzt, dem wird der Hund abgenommen und ins Tierheim gebracht? Viele Fragen, deren Klärung wichtig ist, weil die Realität oft anders aussieht.

Mein Vorschlag: Der Umgang mit Tieren fördert die Persönlichkeitsentwicklung. Warum also nicht in der Schule damit anfangen? Als Ganztagsschulprojekt den Umgang mit Hunden in Theorie und Praxis erlernen. So können Kinder etwas über das Verhalten von Hunden, über die Bedürfnisse, Pflege, Haltung, Krankheiten usw. lernen. In der Persönlichkeitsentwicklung lernen Kinder sich durchzusetzen, Geduld, Selbstdisziplin, Respekt und Empathie, um nur einige Ziele zu formulieren.

Außerdem wird es den Kindern Spaß machen, dass erlebe ich in meiner täglichen Arbeit mit Kindern und Hunden. So könnte es zukünftig verantwortungsvolle, erfahrene und aufgeklärte Hundehalter, aber auch verständnisvolle Mitmenschen geben.



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