MH370 : Passagiere noch nicht für tot erklärt

Premierminister Najib Razak möchte Rücksicht auf die Angehörigen nehmen.
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Premierminister Najib Razak möchte Rücksicht auf die Angehörigen nehmen.

Das Verschwinden der Boeing 777-200 gibt immer noch Rätsel auf. Bisher wurde kein Wrack gefunden. Der Premierminister sieht das als Grund, die Passagiere noch nicht für tot zu erklären.

shz.de von
25. April 2014, 11:11 Uhr

Kuala Lumpur | Malaysia will die Passagiere der verschollenen Boeing 777-200 nach Angaben von Premierminister Najib Razak noch nicht für tot erklären. Er gehe zwar davon aus, dass alle Passagiere des Flugs MH370 starben, als der Jet ins Meer stürzte. „Ich muss jedoch die Gefühle der Angehörigen beachten“, sagte Najib am Freitag dem Fernsehsender CNN. Manche hätten erklärt, sie könnten dies erst akzeptieren, wenn stichhaltige Beweise vorlägen. Malaysia will Najib zufolge kommende Woche einen vorläufigen Bericht vorlegen. Die Malaysia Airlines-Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Flug nach Peking verschwunden. Trotz wochenlanger Suche im Indischen Ozean gibt es bisher keine Hinweise auf das Wrack.

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