Saarland : Zu früh gekommen: 18-Jähriger verklagt Prostituierte

Zielgruppe der Prostituierten im Kreis Pinneberg seien Männer auf der Suche nach der „schnellen Nummer“. PT
Gegen den Willen des 18-Jährigen gab es nur „manuelle“ Stimulation.

Er bezahlte im Voraus für eine Stunde sexuelle Dienstleistungen, kam aber nach zehn Minuten. Ein Betrugsfall?

shz.de von
05. Juli 2017, 16:49 Uhr

Saarwellingen | Ein 18-Jähriger aus Saarwellingen im Saarland klagt gegen eine Prostituierte, weil er anstatt nach einer Stunde bereits nach zehn Minuten zum Höhepunkt kam. Sein Vorwurf lautet auf Betrug, da er 160 Euro für eine Stunde sexuelle Dienstleistungen im Voraus bezahlt hatte. Über den kuriosen Fall berichtet die Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“.

Nach Angaben der Polizei in Lebach hatte sich der Mann auf einer Internetplattform mit der 26-jährigen Rumänin verabredet. Nach seinen Angaben hatte er gegenüber der Prostituierten mehrfach den Wunsch geäußert, sie möge mit der manuellen Stimulierung aufhören. Als sie das offenbar nicht tat, kam der junge Mann zum Höhepunkt. Aus seiner Sicht ein Betrug und eine bewusste Täuschung. Er habe schließlich „das volle Programm“ bestellt.

Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Die muss nun die Frage klären, ob zu kurzer Sex tatsächlich ein Betrugsgrund sein kann.

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