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"Lieber verliebt" : Zeta Jones wagt Affäre mit jüngerem Mann

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In "Lieber verliebt" verknallt sich Catherine Zeta-Jones in einen deutlich jüngeren Mann. Eine simple Komödie voller derber Gags.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2009 | 02:39 Uhr

Frau liebt deutlich jüngeren Mann - selbst oder gerade in Hollywood funktioniert das bisweilen durchaus ganz gut. Etwa beim Vorzeige-Paar Demi Moore und Ashton Kutcher, das die 15 Jahre Altersunterschied scheinbar perfekt meistert. Schauspielerin Catherine Zeta-Jones hingegen hat sich privat für das andere Modell entschieden: Sie 40, er - Ehemann und Filmstar Michael Douglas - 65 Jahre alt. Auf der Leinwand jedoch weicht nun auch die Britin vom klassischen Rollenmuster ab - in der romantischen Komödie "Lieber verliebt" erobert sie das Herz eines 15 Jahre jüngeren Mannes. Wieso es allerdings gerade zwischen den beiden funkt, fragt man sich selbst am Ende des Films noch.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Sandy (Zeta-Jones), 40 Jahre alte Vorstadt-Ehefrau, muss feststellen, dass ihr Mann eine Affäre hat. Entschlossen packt sie ihre Sachen und schnappt die beiden Kinder, um mit ihnen nach New York zu ziehen. Die Alleinerziehende sucht sich einen Job und einen Babysitter für den Nachwuchs. Welch glücklicher Zufall, dass sie ausgerechnet im benachbarten Coffee-Shop auf den Kellner Aram (Justin Bartha) trifft: Dieser erklärt sich bereit, auf die Kleinen aufzupassen. Während Sandys erstes Date seit der Trennung, zu dem sie sich von ihrer Freundin überreden lässt, in einem katastrophalen Abend endet, verbringt sie immer mehr Zeit mit ihrer männlichen "Nanny". Allerdings: Aram ist gerade mal 25!
Regisseur Bart Freundlich (39), selbst mit der neun Jahre älteren Schauspielerin Julianne Moore verheiratet, verzichtet leider nicht auf gängige Klischees. Der Humor bleibt meistens flach: derbe Sprüche der sich immer wieder erbrechenden Kinder und ein Chiropraktiker, der sich nach dem Toilettengang nicht die Hände wäscht, dafür aber in der nächsten Sekunde immer wieder Zeta-Jones Gesicht streichelt. Auch die Figuren - vor allem Barthas ("Hangover") Aram - bleiben oberflächlich. Dennoch hat der Film auch einige sympathische Momente und dürfte bei dem ein oder anderen Zuschauer in der kalten Jahreszeit zumindest für ein bisschen romantische Stimmung sorgen. Unbedingte Voraussetzung ist allerdings, man ist selbst "Lieber verliebt".

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