Feuer in Kanada und den USA : Zehntausende fliehen vor Waldbränden in Nordamerika

Ein Fahrzeug der Feuerwehr in Santa Barbara County, Kalifornien, im Einsatz auf dem Highway 154 östlich des Cachuma Lake.
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Ein Fahrzeug der Feuerwehr in Santa Barbara County, Kalifornien, im Einsatz auf dem Highway 154 östlich des Cachuma Lake.

Hitze und Trockenheit machen Amerika zu schaffen. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz. Ein Ende ist nicht in Sicht.

shz.de von
11. Juli 2017, 11:26 Uhr

Sacramento/Vancouver | Waldbrände in Nordamerika haben riesige Flächen verwüstet und Zehntausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. An der Westküste Kanadas mussten rund 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen, im westlichen US-Bundesstaat Kalifornien wurden 8000 weitere von den Bränden vertrieben, wie örtliche Medien am Dienstag berichteten.

Immer wieder wüteten in den vergangenen Jahren Waldbrände in Nordamerika. Die Feuer zerstörten tausende Quadratkilometer Wald und löschten ganze Existenzen aus.

In der kanadischen Provinz British Columbia gab es laut dem Sender CBC aktuell mehr als 200 Feuer. Zahlreiche Häuser seien zerstört worden, Straßen unpassierbar. Es seien überwiegend ländliche Gebiete betroffen, hieß es. Auch das Militär helfe bei den Löscharbeiten. Es werde noch lange dauern, bevor die Brände unter Kontrolle seien, sagen die Behörden.

Flammen lodern in Ashcroft, Kanada, in den Hügeln hinter einem Gebäude.
Foto: Darryl Dyck/dpa

Flammen lodern in Ashcroft, Kanada, in den Hügeln hinter einem Gebäude.

 

Die Provinz British Columbia hatte bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen. Mit Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius sei es in der Region seit längerem zu heiß und zu trocken, hieß es. Den Behörden zufolge waren die Brände von Blitzen und auch von Menschen ausgelöst worden.

Das brennende Auto des Sherriffs von Santa Barbara County, Kalifornien.
Foto: Mike Eliason/Santa Barbara County Fire Department/dpa

Das brennende Auto des Sherriffs von Santa Barbara County, Kalifornien.

 

In Kalifornien wüteten Medienberichten zufolge am Montag (Ortszeit) 14 Feuer an verschiedenen Orten entlang der US-Westküste. Mehr als 5000 Feuerwehrleute waren seit dem Wochenende im Einsatz. Ursache für die Brände sei die andauernde Hitze. Starker Wind habe zur Ausbreitung der Feuer beigetragen. Dutzende Häuser wurden zerstört. Der Zeitung „Los Angeles Times“ zufolge waren die Brände sogar auf Satellitenbildern sichtbar.

Auch in den westlichen US-Staaten Nevada, Montana, Arizona, Colorado und Idaho gab es Brände, wie der Sender CNN am Dienstag berichtete.

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