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Sturmtief „Elvira“ : Wieder Unwetter: Jetzt hat es NRW getroffen

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Feuerwehr hatte in der Nacht gut zu tun. Keller liefen voll mit Wasser, Straßen mussten von Schlamm befreit werden.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 07:34 Uhr

Euskirchen | Nach den verheerenden Sturmfluten in Süddeutschland ausgelöst durch Sturmtief „Elvira“ haben die Unwetter nun auch den Westen erwischt: Durch schwere Gewitter mit Starkregen wurden Teile von Nordrhein-Westfalen überspült. Die Feuerwehr im Kreis Euskirchen rückte am Montagabend zu rund 125 Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem das Stadtgebiet Mechernich und die Gemeinde Kall, wie die Feuerwehr mitteilte. So rissen die Wassermassen einen Flüssiggastank aus der Verankerung, der daraufhin seinen Inhalt verlor. In Kall stand die Produktionshalle eines Industriebetriebs unter Wasser. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte Anwohner und rund 250 Helfer.

Sturmtief Elvira hatte besonders in Teilen von Baden-Württemberg und Bayern gewütet. Das Land sprach von den schwersten Naturkatastrophen seit Jahrzehnten. Ganze Dörfer wurden geflutet.

Auch in Stolberg im Rheinland standen die Notruftelefone am Abend nicht still, wie die Feuerwehr mitteilte. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über Straßen in mehrere Keller. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser ab und bauten mit Sandsäcken Deiche, um die Häuser zu schützen. Ein kleiner Bach trat über die Ufer und flutete eine Straße. Schlamm und Geröll wurden entfernt. Am Hauptbahnhof stand die Unterführung zu den Gleisen unter Wasser. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Zur Höhe des Schadens gab es zunächst keine Informationen.

In Süddeutschland gehen die Aufräumarbeiten nach verheerenden Unwettern weiter. Tief „Elvira“ hatte dort schwere Verwüstungen hinterlassen. Vier Menschen kamen ums Leben.

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