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Brauchtum und Aberglaube zu Weihnachten : Weihnachtsmarkt: Vom Fleisch zum Spielzeug

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Keine Wäsche zwischen den Feiertagen aufhängen: Dieser Brauch ist in SH verbreitet. Aber welche Brauchtümer gibt es noch? shz.de stellt in einer Serie einige Bräuche rund um die Feiertage vor. Heute: der Weihnachtsmarkt.

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erstellt am 27.Dez.2015 | 15:30 Uhr

Bereits im Mittelalter gab es „Weihnachts-“ oder „Nikolausmärkte“, wie zum Beispiel Ende des 14. Jahrhunderts in Braunschweig. Allerdings waren diese nicht mit den heutigen Weihnachtsmärkten zu vergleichen. Auf den ursprünglichen Märkten verkauften die Händler Waren, die die Bevölkerung für den Winter brauchte.

Der berühmten Dresdner Striezelmarkt.
Der berühmten Dresdner Striezelmarkt. Foto: imago/epd
 

Den Wandel der Märkte begründeten zwei Entwicklungen: Zum einen das Feiern des Weihnachtsfestes in der Familie, zum anderen das Beschenken der Kinder. Nachfrage und Angebot ändern sich. 1434 war der bekannte Dresdner Striezelmarkt noch ein Fleischmarkt, 1631 verkauften Töpfer Puppengeschirr aus Meißen. Im 19 Jahrhundert konnten Eltern dann auf Weihnachtsmärkten vor allem Spielzeug für ihren Nachwuchs kaufen.

Heute bummelt man gern mit Kollegen, Freunden und der Familie über die Weihnachtsmärkte, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen und den ein oder anderen Punsch zu trinken. So manches dort gespielte Lied scheint manche in Weihnachtsekstase zu versetzen.

Deutsche Weihnachtsmärkte sind ein echter Exportschlager. In Australien, Asien oder den USA gibt es zahlreiche Märkte nach deutschem Vorbild - natürlich stilecht mit Punsch, Stollen und Nussknackern.

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