2287 Badestätten untersucht : Wasserqualität: Diese deutschen Badestellen fallen bei EU-Test durch

Die meisten Badestellen in Deutschland sind von ihrer Wasserqualität her unbedenklich.

Die meisten Badestellen in Deutschland sind von ihrer Wasserqualität her unbedenklich.

Die meisten deutschen Badeseen sind unbedenklich – bis auf acht. In drei Ländern ist die Wasserqualität am besten.

shz.de von
29. Mai 2018, 12:29 Uhr

Kopenhagen | In Deutschland können Schwimmer meistens bedenkenlos ins kühle Nass springen. Das Baden bleibt in fast allen Flüssen, Seen und an den Küsten ein sauberes Vergnügen. Nach einem neuen EU-Bericht erfüllen 98 Prozent der 2287 untersuchten deutschen Badestellen die EU-Mindeststandards für Badegewässer. Allerdings gibt es auch acht Durchfaller.

Beinahe alle Gewässer in Schleswig-Holstein bieten ihren Badegästen eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität.

Den allermeisten (91,4 Prozent) bescheinigt der am Dienstag in Kopenhagen vorgestellte Bericht sogar eine ausgezeichnete Qualität. Acht Badestellen in Deutschland allerdings fielen beim Test durch – das sind drei mehr als im Vorjahr

  1. Den Stempel "mangelhaft" bekamen zwei Badestellen in Bayern – am Satzdorfer See in Runding und am See Freigericht Ost in Kahl am Main. 
  2. In Brandenburg erwischte es eine Badestelle an der Spreelagune in Lübben.
  3. In Hessen fiel eine Badestelle am Südufer des Werratalsees durch. 
  4. In Baden-Württemberg sollte man am Goldscheuer-Badesee in Kehl vorsichtig sein. 
  5. In Sachsen ist Baden  an der Blauen Adria in Bautzen keine saubere Sache. 
  6. In Sachsen-Anhalt ist das Standbad Reinsdorf von schlechter Wasserqualität betroffen. 
  7. Erneut schlecht bewertet wurde die Ostsee-Badestelle in Tremt in Mecklenburg-Vorpommern, am Strelasund zwischen Stralsund und der Insel Rügen.

Die Daten zu den europäischen Badegewässern stammen aus der Saison 2017. Insgesamt nimmt der Bericht mehr als 21.000 Badestellen in den EU-Ländern sowie in Albanien und der Schweiz unter die Lupe. Am besten ist die Wasserqualität demnach in Luxemburg, Malta und Zypern.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen