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„Unser Lied für Stockholm“ : Vorentscheid für den ESC 2016: Stefan Raab hat seine Finger im Spiel

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Nach dem Xavier-Naidoo-Debakel gibt es neue Pläne. Am 25. Februar soll ein klassischer Vorentscheid stattfinden.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 14:43 Uhr

Berlin | Nach dem Hickhack um die Nominierung des umstrittenen Sängers Xavier Naidoo (44) für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Schweden (er wurde erst als Teilnehmer nominiert, nach heftiger Kritik aber wieder zurückgezogen) hat sich die ARD einen anderen Modus für den nationalen Vorentscheid ausgedacht. Beim Wettbewerb „Unser Lied für Stockholm“, der am 25. Februar (20.15 Uhr) live im Ersten zu sehen ist, sollen zehn Kandidaten gegeneinander antreten, hieß es aus ARD-Kreisen am Montag. Das Publikum werde den Sieger ermitteln.

Der innerhalb der ARD für den Wettbewerb verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte am 21. November Xavier Naidoo zunächst ohne die sonst übliche Vorentscheidung als Teilnehmer für den ESC bestimmt, die Nominierung nach heftiger senderinterner und öffentlicher Kritik aber wieder zurückgezogen. Grund dafür war, dass er in der Vergangenheit für Verwirrungen mit seinen Aussagen über die besetzte Bundesrepublik und die Reichsbürgerbewegung gesorgt hatte. Wegen eines Songtextes wurde ihm Intoleranz vorgeworfen.

Wer den Vorentscheid 2016 moderiert, ist noch offen. 2015 war es Barbara Schöneberger. Produzent der Show ist die Kölner Firma Brainpool, an der auch Entertainer Stefan Raab beteiligt ist.

Im Vorjahr hatte der Beitrag „Heroes“ des 29-jährigen Schweden Måns Zelmerlöw den ESC in Österreich mit 365 Punkten vor Russland und Italien gewonnen. Die deutsche Teilnehmerin, Ann Sophie (25) aus Hamburg, wurde mit null Punkten nur Letzte.

 

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