"Summertime Blues" : Vom Erwachsenwerden

Alexander kann es nicht fassen: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Für den 15-jährigen Schüler bricht eine heile Welt zusammen. Plötzlich muss er sich mit der blutjungen Freundin seines Vaters und seiner schwärmenden Mutter auseinandersetzen. Foto: dpa
Alexander kann es nicht fassen: Seine Eltern wollen sich scheiden lassen. Für den 15-jährigen Schüler bricht eine heile Welt zusammen. Plötzlich muss er sich mit der blutjungen Freundin seines Vaters und seiner schwärmenden Mutter auseinandersetzen. Foto: dpa

Alex Leben ist durcheinander: Wegen einer Schlägerei fliegt er aus der Schule und muss den Sommer bei seiner Mutter in Kent verbringen.

shz.de von
18. August 2009, 07:26 Uhr

Marie Reich hat sich ihre ersten Sporen als Regisseurin mit dem preisgekrönten Kurzfilm "Musik nur wenn sie laut ist" verdient. Nun stellt sie ihren ersten Kinofilm vor. Alex (Francois Goeske) ist fünfzehn und hat es wahrlich nicht leicht: Seine Eltern haben sich getrennt, Mandy (Maja Schöne), die Neue seines Vaters, ist schwanger, der neue Lover seiner Mutter, Seth (Alexander Beyer), ein eingebildeter Fatzke und Schauspieler. Kein Wunder, dass die Situation Alex über den Kopf wächst. In der Schule gerät er in eine Schlägerei, fliegt und muss die Ferien bei seiner Mutter (Karoline Eichhorn) in Kent verbringen - mit dem Fatzke. Alex will nur noch weg. Doch dann lernt er Louie (Zoe Moore) kennen, die ihm die Schönheiten der Landschaft und noch mehr zeigt. Als dann noch Seths Tochter Faye (Sarah Beck) auftaucht, jung, smart, selbstbewusst und dabei Scheidungskind wie er, geraten Alex Hormone endgültig durcheinander. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat den Streifen als "wertvoll" eingestuft.
Summertime Blues, Deutschland 2009, 116 Min., FSK ab 12, von Marie Reich, mit Francois Goeske, Sarah Beck, Zoe Moore

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