zur Navigation springen

Verletztes Hauspferd aus Holt : Video: Es gibt Komplikationen bei „Nasars“ Behandlung

vom

Der Araber „Nasar“ ist auf dem Weg der Besserung. Aber: Eine Art Fistel musste am verunfallten Bein entfernt werden.

Dieses Pferd ist anders als alle anderen: Im Juni erlitt der intelligente Araber, der seit dem Orkan Xaver im Jahr 2013 zunächst im Haus von Stephanie Arndt in Holt und seit zwei Jahren in ihrem Hofgebäude bei Barcelona lebt, eine an sich nicht überlebbare Verletzung am rechten Hinterbein. Doch Nasar wollte nicht aufgeben, nicht gehen, er kämpft seitdem jeden Tag aufs Neue um sein Leben, sein besonderes Leben mit Stephanie Arndt, mit der er zusammen am Tisch frühstückt, Kuchen backt oder die Wäsche sortiert.

Seit fast zwei Monaten wird „Nasar“ in der Intensiv-Tierklinik in Barcelona behandelt. Eigentlich sollte der Araber Mitte August nach Niebüll gebracht werden, um sich bei besonders guten Hygiene-Bedingungen vom Unfall zu erholen. Doch daran ist momentan nicht zu denken. Es gibt Komplikationen:

Wie ist es zu dem schweren Unfall des international bekannten Hauspferdes gekommen? Auf Stephanie Arndts Ländereien in Zentralspanien, auf denen auch Wein und Oliven angebaut und unter Nasars Label seit kurzem in Schleswig-Holstein vermarktet werden, reißt sich das in einen Hohlraum eingebrochene Pferd das rechte Hinterbein an einem Metallpfosten auf einer Länge von 80 Zentimetern bis auf den blanken Knochen auf. Noch auf dem Feld wird das Pferd notoperiert. Seitdem wird „Nasar“ in der Barceloner Tierklinik behandelt.

Das Pferd Nasar wurde 2014 nach einem Artikel in den Schleswiger Nachrichten bekannt - damals lebte das Tier im Haus von Stephanie Arndt. Sie hatte es zum Schutz vor dem Orkan Xaver ins Haus geholt – und seitdem einen unternehmungslustigen Dauergast.

Zahlreiche Medien aus Deutschland und der ganzen Welt griffen die Geschichte auf und erzählten sie ebenfalls.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Aug.2017 | 18:24 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen