Weltuntergang 2018 – es ist wieder soweit : Verschwörungstheoretiker: Die Welt geht heute unter

Das Erscheinen des Todesplaneten Nibiru bedeutet das Ende für die Menschheit.

Das Erscheinen des Todesplaneten Nibiru bedeutet das Ende für die Menschheit.

Den Y2K-Bug haben wir überlebt. Das Ende des Maya-Kalenders auch. Doch jetzt soll wirklich das Ende kommen.

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23. April 2018, 08:07 Uhr

Flensburg | Ausgerechnet an einem Montag, wo die Menschen voller Enthusiasmus und auf dem Arbeitsweg tanzend in die neue Woche starten wollen, soll die Welt untergehen. Das behauptet zumindest eine Gruppe christlicher Verschwörungstheoretiker. Wie die britische Boulevard-Zeitung „The Sun“ berichtet, naht das Ende, weil Sonne, Mond und Jupiter sich im Sternbild Jungfrau ausrichten. Dies löse die biblische Entrückung aus.

In der selben Nacht, so die Gerüchte, erscheine der Todesplanet Nibiru am Himmel und löse den Dritten Weltkrieg und Wahnsinn auf der Erde aus. Außerdem werde der Antichrist aufsteigen. Die Theorie wird derzeit auf vielen konspirativen Webseiten verbreitet. Die Warnzeichen würden in der Bibel stehen, heißt es dort. Nach der Theorie handelt es sich bei Nibiru um einen Planeten auf einer rund 3600-jährigen Umlaufbahn um die Sonne. Die Nasa hat jedoch schon 2012 erklärt, keine Anzeichen für ein solches astronomisches Objekt vorliegen zu haben.

So heißt es in der Offenbarung, Kapitel 12, 1: „Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen.“ Bei der Frau soll es sich um die Jungfrau (Virgo) handeln. Sie soll das Ende der Tage vorhersagen.

Der Verschwörungstheoretiker David Meade glaubt nun, das Ende der Welt sei nahe. Am 23. April würde die astronomische Konstellation genau so eintreffen, wie in der Bibel vorhergesagt. Die Konstellationen der Sternenbilder Jungfrau, Löwe und Schlangenträger seien ein einzigartiges Jahrhundert-Ereignis.

Die Sonne würde die Jungfrau genau kleiden. Jupiter sei seit dem 8. April am Himmel zu sehen. Die zwölf Sterne am Haupt der Jungfrau würden aus den neun Sternen des Sternbildes Löwe und den Planeten Merkur, Venus und Mars zusammengesetzt, sagt Meade.

Die Nasa hingegen hat die Existenz eines tödlichen Planeten wie Nibiru immer wieder verneint. Theorien wie die oben beschriebene seien Quatsch. Schon fünf Mal sollte die Erde untergehen – zum Beispiel zur Jahreswende 1999/2000 oder im Jahr 2012, als der Maya-Kalender endete.

Mit Panikkäufen kann man sich vermutlich auch jetzt zurückhalten. Denn Nibiru sollte schon im Oktober 2017 seine Umlaufbahn verlassen und die Erde vernichten. Schon damals war der Forscher David Meade für den Hoax verantwortlich. So wird vermutlich an diesem Montag gar nichts passieren. Aber wer weiß das schon?

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