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Iran-Konflikt : US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

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Washington bescheinigt dem Iran zwar sich an das Atomabkommen zu halten, sieht in dem Staat dennoch eine Bedrohung.

shz.de von
erstellt am 18.Jul.2017 | 16:59 Uhr

Washington | Die US-Regierung hat neue Sanktionen gegen 18 Personen und Einrichtungen im Iran verhängt. Mit den Strafmaßnahmen reagiere man auf „anhaltende Bedrohungen“ durch den Iran, darunter das Raketenprogramm des Landes und die Unterstützung Teherans für Terrorgruppen, teilte das Außenministerium am Dienstag in Washington mit.

Im Februar verhängte Trumps Regierung als Reaktion auf einen Raketentest Wirtschaftssanktionen gegen Personen und Einrichtungen im Iran. Die Internationale Atomenergie-Organisation bescheinigte der iranischen Regierung zuletzt Anfang Juni erneut, alle Verpflichtungen der Vereinbarung einzuhalten.

Die Regierung von Präsident Donald Trump setzt mit den neuen Sanktionen eine Doppelstrategie gegen Teheran um. Am späten Montagabend hatte das Außenministerium dem Iran erneut bescheinigt, sich an die Auflagen des 2015 geschlossenen Atomabkommens zu halten. Ranghohe Regierungsvertreter erklärten aber zugleich, dass die iranische Regierung weiterhin eine Gefahr für amerikanische Interessen und die Stabilität im Nahen Osten darstelle.

Das US-Außenministerium wirft einigen der sanktionierten Personen vor, das iranische Raketenprogramm zu unterstützen. Andere wurden nach Aussagen einer Sprecherin wegen ihrer Unterstützung der iranischen Revolutionsgarden oder einer kriminellen Organisation ausgewählt.

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