Verkauf an Käsetheken : Unternehmen ruft Roquefort-Käse wegen Ehec-Fund zurück

<p>Eine französische Firma ruft bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. </p>

Eine französische Firma ruft bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück.

Der betroffene Käse wurde deutschlandweit im Supermarkt verkauft. Verbraucher werden vor dem Verzehr gewarnt.

shz.de von
22. Mai 2018, 23:25 Uhr

Hamburg | Eine französische Firma ruft nach einem Ehec-Fund einen bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. Betroffen sei der Artikel „Roquefort AOP Cantorel 1,4 kg“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.6.2018, wie das Unternehmen Les Fromageries Occitanes am Dienstag mitteilte.

Bei der Charge HH1261 (Identitätskennzeichen FR 12.203.022 CE) seien Shigatoxin-produzierende E.-coli-Bakterien (Ehec) nachgewiesen worden, hieß es in der im Verbraucherportal Lebensmittelwarnung.de verlinkten Mitteilung. Der Artikel sei bundesweit im sogenannten Offenverkauf, also an der Käsetheke, verkauft worden. „Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es an das Einkaufsgeschäft zurückzubringen.“

Unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut hieß es von dem Unternehmen, eine Ehec-Erkrankung äußere sich meist innerhalb einer Woche nach der Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. „Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Selten kann es, vor allem bei Kleinkindern, in einem zweiten Krankheitsschub einige Tage nach Einsetzen des Durchfalls zu einem akuten Nierenversagen kommen.“

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