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Traumatisches Erlebnis: Eltern können Kind am besten beruhigen

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Köln (dpa/tmn) - Werden Kinder Zeugen eines Unfalls oder einer Massenpanik, brauchen sie zur Verarbeitung ihre Eltern. Denn nach einem traumatisierenden Erlebnis ist das Bedürfnis nach Sicherheit sehr groß.

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erstellt am 28.Mai.2013 | 11:33 Uhr

Köln (dpa/tmn) - Werden Kinder Zeugen eines Unfalls oder einer Massenpanik, brauchen sie zur Verarbeitung ihre Eltern. Denn nach einem traumatisierenden Erlebnis ist das Bedürfnis nach Sicherheit sehr groß.

Nach einer traumatischen Erfahrung können Eltern ihren Kindern in der Regel am besten das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Dies erläutert Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP). Mutter und Vater sollten ihrem Kind nach dem belastenden Ereignis möglichst schnell erklären, dass keine weitere Gefahr droht und dass es nicht alleine ist.

Außerdem sollten Erwachsene auf mögliche körperliche Reaktionen eingehen: Zittert oder hyperventiliert das Kind beispielsweise, könnten Eltern ihm klarmachen, dass dies normal ist. Das mache es ihm leichter, diese körperliche Reaktion auszuhalten und zu akzeptieren.

Professionelle Hilfe kann nötig sein, wenn sich das Kind für das Geschehen schuldig fühlt und von diesem Eindruck nicht ablassen kann. Schnelle Hilfe von Experten kann das Risiko vermindern, dass das Kind später psychosomatisch erkrankt oder eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt.

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