Viele Tote und Vermisste nach Unwetter : Tornados und Überschwemmungen in Mexiko, Texas und Oklahoma

Tornados und Überschwemmungen in Mexiko, Texas und Oklahoma sorgen für große Zerstörungen.
Tornados und Überschwemmungen in Mexiko, Texas und Oklahoma sorgen für große Zerstörungen.

13 Menschen kommen bei einem Tornado in Mexiko ums Leben. Auch bei Tornados und Überschwemmungen in Texas und Oklahoma gibt es fünf Opfer. 12 Menschen werden vermisst.

shz.de von
26. Mai 2015, 12:02 Uhr

Saltillo/Washington | Bei einem Tornado im Norden Mexikos sowie bei Unwettern in den US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma sind seit dem Wochenende mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. In Mexiko wurden am Montag bei dem Wirbelsturm in Ciudad Acuña im nördlichen Bundesstaat Coahuila nach Behördenangaben mindestens 13 Menschen getötet und 229 weitere verletzt. Der Sturm zerstörte zudem rund 750 Gebäude und zahlreiche Fahrzeuge. Das Innenministerium rief den Notstand aus.

„Autos liegen auf den Häusern, tote Menschen auf den Straßen“, sagte eine Anwohnerin der mexikanischen Zeitung „La Jornada“. „Es ist das totale Chaos.“ Fotos, die über Twitter und lokale Medien verbreitet wurden, zeigten das Ausmaß der Katastrophe. Rund 80 Gebäude wurden nach Behördenangaben komplett zerstört. Die Rettungsarbeiten dauerten noch an, schrieb Acuñas Bürgermeister Evaristo Lenin Pérez auf Twitter.

<center><blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="es" dir="ltr">Al menos 10 muertos por tornado en Ciudad <a href="https://twitter.com/hashtag/Acu%C3%B1a?src=hash">#Acuña</a>, población mexicana fronteriza con <a href="https://twitter.com/hashtag/EEUU?src=hash">#EEUU</a> <a href="http://t.co/PJ8yMNKgWF">http://t.co/PJ8yMNKgWF</a> <a href="http://t.co/nIXYLKYn6E">pic.twitter.com/nIXYLKYn6E</a></p>&mdash; Univision Noticias (@UniNoticias) <a href="https://twitter.com/UniNoticias/status/602866923257335808">25. Mai 2015</a></blockquote></center>

<center><blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Acuna was hit by a tornado ! <a href="http://t.co/76X1pvZ0yX">pic.twitter.com/76X1pvZ0yX</a></p>&mdash; Sandra Luz Aguirre (@SandraLuzAguirr) <a href="https://twitter.com/SandraLuzAguirr/status/602959602464894976">25. Mai 2015</a></blockquote></center>

Er bat um Wasser-, Lebensmittel- und Kleiderspenden für die Betroffenen. „Für diejenigen, deren Häuser schwer beschädigt wurden, haben wir Notunterkünfte eingerichtet“, teilte Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto mit. Er kündigte an, im Laufe des Nachmittags mit Vertretern seines Kabinetts in das Katastrophengebiet an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas zu reisen, um sich selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen.

<center><blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Wow! Dozens of cars are stranded in the flood waters along I45 at North Main. More photos: <a href="http://t.co/JCAxUQT8hW">http://t.co/JCAxUQT8hW</a> <a href="http://t.co/FHIjd5EuOW">pic.twitter.com/FHIjd5EuOW</a></p>&mdash; Houston News (@abc13houston) <a href="https://twitter.com/abc13houston/status/603115633765670912">26. Mai 2015</a></blockquote></center>

In Texas und Oklahoma wurden bei Tornados am Samstag und Sonntag mindestens fünf Menschen getötet, berichtete die Zeitung „USA Today“ am Montag (Ortszeit). Nach massiven Überschwemmungen im Bezirk Hays County südlich von Austin wurden mindestens 12 Menschen vermisst. Dort trat der Blanco-Fluss über die Ufer und riss Autos und Häuser mit. Gouverneur Gregg Abbott sagte vor Journalisten, das Wasser habe die Wucht eines Tsunamis gehabt. „Man kann das nicht mit Zuckerguss zukleistern: Es ist wirklich gewaltig.“ Er rief für 37 Bezirke den Notstand aus. Rund 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Ein Zusammenschnitt mehrerer US-Medien zeigt das Ausmaß der Zerstörungen in Texas, Oklahoma und Mexiko:

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Auch in Deutschland gibt es diese extremen Wetterlagen. Erst Anfang Mai fegte ein verheerender Tornado über Bützow in Mecklenburg-Vorpommern.

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