Tod per Beilhieb auf offener Straße in London

shz.de von
23. Mai 2013, 03:59 Uhr

london | Wenige Tage vor dem Champions-League-Endspiel in London hat es in der Stadt ein Gewaltverbrechen mit möglicherweise terroristisch motiviertem Hintergrund gegeben. Ein Mann wurde auf offener Straße im Stadtteil Woolwich mit einer Machete getötet. Die mutmaßlichen Täter sollen "Alluha Akbar" ("Gott ist groß") gerufen haben, berichtete die BBC unter Berufung auf Regierungskreise. Der britische Sender ITV zeigte ein Video, in dem ein Mann ein Fleischerbeil schwingt und ruft: "Wir schwören beim allmächtigen Allah - wir werden nie aufhören, Euch zu bekämpfen!"

Bei dem Opfer handelt es sich nach zunächst unbestätigten Berichten um einen Soldaten der britischen Armee. Die Angreifer wurden nach der Tat von der Polizei angeschossen. Einer der mutmaßlichen Täter soll dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. Nach Einschätzung von Premier David Cameron hat die Tat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen terroristischen Hintergrund.

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