Nach #metoo : #Timesup: Aktion gegen sexuelle Gewalt

Reese Witherspoon ist Mitgründerin der Kampagne „Time's Up“, die Schutz und Rechtshilfe gegen sexuelle Belästigung bieten soll.
Reese Witherspoon ist Mitgründerin der Kampagne „Time's Up“, die Schutz und Rechtshilfe gegen sexuelle Belästigung bieten soll.

Mehr als 300 Hollywoodstars haben die Aktion ins Leben gerufen, die sich gegen sexuelle Belästigung im Alltag richtet.

shz.de von
02. Januar 2018, 11:51 Uhr

Los Angeles | Mehr als 300 Hollywood-Künstlerinnen wollen nach der #metoo-Kampagne der Belästigung von Frauen in der Filmindustrie und im amerikanischen Berufsalltag insgesamt ein Ende bereiten. Reese Witherspoon, Alyssa Milano, Maggie Gyllenhaal und viele weitere riefen am Montag dazu auf, sich der Initiative „Time's Up“ (Die Zeit ist um) anzuschließen. Sie versprachen, künftig auch weniger privilegierten Frauen wie Arbeiterinnen, Kellnerinnen und Zimmermädchen Schutz vor und Rechtshilfe nach sexuellen Angriffen zu bieten.

 

Der Initiative gehören auch Filmstars wie Meryl Streep, Emma Watson, Cate Blanchett, Eva Longoria und Gwyneth Paltrow sowie Regisseurinnen, Produzentinnen und Drehbuchautorinnen an. Spenden unter anderem von Witherspoon, Streep, Steven Spielberg und Kate Capshaw hätten einen Fonds für Rechtsbeihilfe ermöglicht, der bereits über 13 Millionen Dollar (knapp 11 Millionen Euro) verfüge, berichtete die „New York Times“ am Montag.

Weitere Ziele der Initiative sind laut Programm, für mehr Geschlechtergleichheit in Filmstudios und Talentagenturen zu sorgen und Gesetze durchzusetzen, die Firmen für sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz bestrafen.

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