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Ratingen (dpa/tmn) - Smartphones sind schon hochkomplexe Technikgeräte. Sie entwickeln sich dennoch weiter - zu Phablets und Foto-Spezialisten. Einen Stillstand gibt es auch nicht bei den PCs und variablen Tablets.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Ratingen (dpa/tmn) - Smartphones sind schon hochkomplexe Technikgeräte. Sie entwickeln sich dennoch weiter - zu Phablets und Foto-Spezialisten. Einen Stillstand gibt es auch nicht bei den PCs und variablen Tablets.

LG und Samsung bringen Phablets nach Deutschland

Zwei länger angekündigte Riesen-Smartphones von LG und Samsung sind jetzt auch in Deutschland erhältlich. Das Optimus G Pro von LG wurde bereits auf dem Mobile World Congress vorgestellt, nun soll es Ende Juli für 599 Euro in den Läden stehen. Die Kreuzung aus Tablet und Mobiltelefon, auch Phablet genannt, hat ein 5,5 Zoll großes Display, das 1920 mal 1080 Pixel anzeigt. Die Rechenarbeit übernimmt ein Vierkernprozessor mit 1,7 Gigahertz.

Gesurft wird unter anderem mit dem schnellen Mobilfunkstandard LTE. Das Betriebssystem ist Android Jelly Bean, allerdings nur in der nicht mehr ganz aktuellen Version 4.1. Statt eines schicken Unibody-Gehäuses hat das Smartphone eine abnehmbare Rückseite. Praktisch ist das vor allem, weil sich der 3140 Milliamperestunden (mAh) große Akku so problemlos austauschen lässt.

Noch größer als das LG-Smartphone ist das Galaxy Mega von Samsung, das seinem Namen mit einer Displaydiagonalen von 6,3 Zoll alle Ehre macht. 1280 mal 720 Pixel sind darauf zu sehen. Sein Prozessor hat die gleiche Taktfrequenz wie die LG-Konkurrenz, aber nur zwei Rechenkerne. Dafür läuft auf dem Samsung Android 4.2, LTE unterstützt das Gerät ebenfalls. Sein Akku ist mit 3200 mAh ähnlich groß wie der im Optimus G Pro, auch hier kann der Energiespender gewechselt werden. Das Phablet steht ab sofort in Schwarz und Weiß für 599 Euro im Handel.

Samsung Galaxy als Foto-Spezialist

Das neue Samsung-Smartphone Galaxy S4 Zoom richtet sich vor allem an Hobbyfotografen. So verfügt das Gerät zum Beispiel nicht nur über einen 16-Megapixel-Sensor, sondern auch über ein Objektiv mit zehnfachem optischen Zoom. Hinzu kommt weiteres Kamera-Zubehör, darunter ein Blitzlicht und ein optischer Bildstabilisator. Die Technik sorgt allerdings auch für mehr Umfang und Gewicht: Das Kamerahandy ist gut 15 Millimeter dick und wiegt 208 Gramm. Auf dem Galaxy S4 Zoom läuft Android 4.2 (Jelly Bean), in seinem Inneren ein 1,5-Gigahertz-Prozessor mit zwei Kernen. Das Display ist knapp 4,3 Zoll groß. Der Verkaufsstart ist für August geplant, der Preis soll bei 499 Euro liegen.

Mittelklasse-Smartphone von Nokia

Das neueste Smartphone aus der Nokia Lumia-Reihe hat ein 4,7 Zoll großes Display und kann per LTE surfen. An Software hat das Lumia 625 Windows Phone 8 und Kamera- und Navigations-Apps des finnischen Herstellers an Bord. In dem 9,2 Millimeter dicken und 159 Gramm schweren Gehäuse arbeitet ein Zweikernprozessor mit 1,2 Gigahertz und ein 2000 mAh großer Akku. Fotos macht das Handy in einer Größe von fünf Megapixeln, die Displayauflösung ist mit 800 mal 480 Pixeln allerdings relativ gering. Nach Deutschland kommt das 625 spätestens Ende September, der Preis soll bei 299 Euro liegen.

Robuste Kopfhörer in Orange und mit Aluminium

Ultrasone bringt In-Ear-Kopfhörer auf den Markt, die auch strapaziöse Reisen gut überstehen sollen. Dafür haben die Pyco genannten Ohrstöpsel unter anderem ein Gehäuse aus Aluminium und ein besonders robustes Kabel. Über das darin eingebaute Mikrofon lassen sich die Kopfhörer auch zum Telefonieren verwenden. Für Android-Smartphones gibt es außerdem unter http://dpaq.de/fFCcE eine App, die für optimale Klangeinstellungen sorgt. Zum Transport werden die Kopfhörer mit einem Hartschalen-Etui ausgeliefert. In Schwarz sind sie ab sofort für 169 Euro im Handel, ab Oktober gibt es die Pycos zum gleichen Preis auch in Weiß und auffälligem Orange.

LG zeigt neuen Beamer für unterwegs

LG hat einen neuen Beamer für Campingtrips und Geschäftsreisen vorgestellt. Der PG60G ist etwa so groß wie einige aufeinandergestapelte CD-Hüllen und wiegt 670 Gramm. Sein interner Akku soll Strom für etwa 2,5 Stunden liefern - genug für viele Spielfilme. Die Helligkeit liegt bei 500 ANSI-Lumen, die Auflösung bei 1280 mal 720 Pixeln. Insgesamt lassen sich so bis zu 2,50 Meter große Bilder an die Wand werfen. Neben HDMI hat der Beamer auch USB- und VGA-Eingänge, den Ton zum Film liefert ein drei Watt starker Lautsprecher. Außerdem gibt der PG60G auch Dateien, Bilder und Videos direkt von angeschlossenen USB-Medien wieder. Er soll Ende Juli für 749 Euro in den Läden stehen.

All-in-one-PC mit Android von HP

Ungewöhnliche Kombination von HP: Der Hersteller lässt seinen neuen All-in-one-PC Slate 21 mit Android-Betriebssystem (4.2.2) laufen. Im Gehäuse des 21,5-Zoll-ISP-Touchdisplays (Full-HD) stecken die Vierkern-CPU Nvidia Tegra 4, ein Gigabyte (GB) Arbeits-, und Flash-Speicher mit 8 GB sowie HD-Webcam und SD-Kartenleser. Um mit der Kabel-Tastatur und -Maus zu arbeiten, lässt sich der All-in-one-PC ganz gewöhnlich aufstellen. Wer lieber wie mit einem Tablet arbeiten möchte, kann das Gerät aber auch fast flach auf den Tisch legen. Neben WLAN stehen drei USB-Ports und ein LAN-Anschluss zur Verfügung. Der Slate soll im September für 399 Euro in die Läden kommen.

Lenovo bringt Windows-Tablet mit Tastaturhülle

Als Tablet oder Notebook lässt sich das neue Lenovo IdeaPad Miix 10 nutzen. Möglich macht das eine Tastaturhülle mit ausklappbarem Ständer, in die das 10,1-Zoll-Gerät mit IPS-Touchscreen (1366 mal 768 Pixel) gesteckt werden kann. Im Windows-8-Tablet werkeln die Zweikern-CPU Atom Z2760, 2-GB-Arbeitsspeicher und 64-GB-Flash-Speicher, der sich per SD-Karte erweitern lässt. Inklusive einer Vollversion von Microsoft Home & Student 2013 kostet das Tablet 499 Euro.

Mini-PC mit Core-i5-Prozessor

Hersteller Bluechip bringt unter der Bezeichnung S1250 einen neuen Mini-PC mit der Zweikern-CPU i5-3427U von Intel. Der Ivy-Bridge-Prozessor mit 1,8 bis 2,8 Gigahertz Taktfrequenz steckt in einem rund 12 mal 11 mal 4 Zentimeter kleinem Gehäuse und ist mit einer SSD-Festplatte ausgestattet. An Schnittstellen stehen LAN, zweimal USB 2.0, einmal USB 3.0, HDMI sowie zwei Mini-Display-Ports zur Verfügung. Ein Modul für WLAN und Bluetooth 4.0 kann optional geordert werden. Mit Windows 8 Pro, 4 GB RAM und 60 GB großer SSD kostet der Mini-PC 659 Euro. Im Lieferumfang ist eine VESA-Halterung enthalten, mit der sich der S1250 platzsparend an die Rückseite eines Monitors anbringen lässt.

Tastaturhülle fürs Galaxy Tab 3 von Belkin

Für Samsungs Galaxy Tab 3 gibt es eine neue Tastaturhülle von Belkin. Sie dient entweder als Schutzhülle oder macht das 10,1-Zoll-Tablet per Bluetooth-Tastatur und Ständer zum Notebook. Dabei sollen den Angaben zufolgen mehrere Aufstellwinkel möglich sein. Der integrierte Akku soll genug Energie für bis zu 60 Stunden Tippen am Stück liefern und kann über ein mitgeliefertes USB-Kabel aufgeladen werden. Die Hülle macht das Tablet 1,5 Zentimeter dicker und 500 Gramm schwerer, kostet 90 Euro und kommt im August auf den Markt.

USB-WLAN-Speicherstick verteilt drahtlos Daten

SanDisk hat einen USB-Speicherstick mit n-WLAN und Akku entwickelt, der Daten drahtlos im Netzwerk verteilen kann. Dazu baut das Wireless Flash Drive entweder ein eigenes Netzwerk auf oder verbindet sich mit einem bestehenden. Zugriff auf die Daten bekommen mobile Geräte per Android- oder iOS-App. Das Gerät versteht sich etwa per Browser-Zugriff aber auch mit Windows- und Mac-Rechnern. Acht Geräte sollen parallel auf den Stick zugreifen können, außerdem sollen drei simultane Musik- oder Video-Streaming-Verbindungen möglich sein. Der Akku des Sticks soll bis zu vier Stunden durchhalten und lässt sich an jedem USB-Anschluss aufladen. Mit 16 GB Speicher soll das Wireless Flash Drive für 50 Euro, mit 32 GB Speicher für 60 Euro in den Handel kommen.

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