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Nach Sturmtief Barbara/Urd : Sturm nagt an dänischer Westküste: Häuser drohen ins Meer zu stürzen

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Das in Dänemark unter dem Namen Urd bekannte Weihnachts-Sturmtief hat schwere Schäden hinterlassen.

Lild Strand/Thisted | Die Nordsee hat in der Nacht zu Dienstag auch in Dänemark kräftig zugebissen. Laut Bericht und Bilddokumentation von tvmidtvest.dk sind wegen der Stürme seit Weihnachten nun mehrere Häuser im Fischerdorf Lild Strand in der Kommune Thisted im äußersten Nordwesten vom Absturz ins Meer bedroht.

Zwei Häuser am Sandsnæshage seien akut bedroht, einem weiteren ist ein großer Teil des Grundes geraubt worden. Der nächste Sturm könnte der endgültige für diese Häuser sein, meinen Anwohner: „Das Meer frisst mehr und mehr von der Küste weg. Wir selbst haben die Hälfte unseres Grundstückes verloren und befürchten, dass unser Haus in Gefahr ist“, so Else Dam zu „TVMidtvest“.

Zuletzt sind 1986 Küstenschutzmaßnahmen in dieser Gegend durchgeführt worden. Die Anwohner hätten seither erfolglos für weitere Schutzmaßnahmen gekämpft. Der Vorsitzende des technischen Ausschusses der Kommune Thisted, Kaj Kirk von der nationalkonservativen Dänischen Volkspartei (DF) sagte dem TV-Sender, dass er sich nach den Äußerungen der Bürger nun daran machen wolle, sich einen Überblick zu verschaffen.

In Nordfriesland ging es glimpflicher zu.

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erstellt am 27.Dez.2016 | 15:47 Uhr

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