Wissenschaftlich erwiesen : Studie zum Darwin Award: Männer sind Idioten

Wie Dick und Doof: Wissenschaftlich erwiesen: Männer sind Idioten.
Wie Dick und Doof: Wissenschaftlich erwiesen: Männer sind Idioten.

Eine Studie von britischen Forschern bestätigt nun die Vermutung von vielen Frauen: Männer sind nachweisbar idiotischer als Frauen.

shz.de von
12. Dezember 2014, 16:52 Uhr

Für viele war es schon vorher klar, doch nun gibt es dafür auch einen wissenschaftlichen Beiweis: Männer sind Idioten und machen idiotische Sachen. Britische Wissenschaftler haben anhand des Darwin-Awards herausgefunden, dass Männer sich häufiger durch Dummheit eliminieren als Frauen.

Der Darwin-Award ist ein Negativ-Award, der seit 1994 an Menschen verliehen wird, die sich besonders dumm anstellen. Er beruht auf dem berühmten Naturforscher Charles Darwin. „Survival of the Fittest“ (Überleben des Stärkeren) bedeutet im Sinne Darwins, dass nur die am besten angepassten Individuen überleben. Der Darwin-Award ehrt die Menschen, die durch Dummheit das Verbreiten ihres Erbguts verhindern, sei es durch Tod oder Unfruchtbarkeit. Meist ist es daher ein posthum verliehener Preis. Er „ehrt diejenigen, die den menschlichen Genpool verbessern, indem sie sich selbst daraus entfernen“, heißt es auf der Webseite des „British Medical Journal“.

Zu den Geehrten gehört zum Beispiel ein Rechtsanwalt der sich, zur praktischen Demonstration der Festigkeit einer Fensterscheibe im 24. Stocks, gegen die Scheibe warf. Die Scheibe jedoch zerbrach und er stürzte zu Tode. Oder zwei Einbrecher, die gemeinsam einen Tresor aufsprengen wollten, doch dafür soviel Sprengstoff verwendeten, dass das ganze Gebäude über ihnen eingestürzt ist.

Die Studie jedoch wird von ganz anderen Fakten gestützt – von Zahlen: von den 332 Nominierten, waren nur 36 Frauen. 14 Nominierte waren Paare, die meist bei sexuellen Abenteuern ihr Leben ließen und aus diesem Grund aus der Gesamtwertung fielen. Ganze 282 der Geehrten waren Männer. Der Unterschied sei statistisch signifikant, so die Forscher. 282 Männer und nur 36 Frauen von 318 Geehrten sprechen eine deutliche Sprache.

Das Ergebnis der Studie stützt die „Theorie von den männlichen Idioten“. So liegt wohl die erhöhte Risikobereitschaft daran, dass Männer schlicht und einfach Idioten sind und somit einfach idiotische Sachen machen.

Dass die Ergebnisse auch von anderen Einflüssen begründet werden können, räumen die Forscher ein. So sei der unterschiedliche Alkoholkonsum beider Geschlechter nicht berücksichtigt, ebenso wenig das Interesse der Medien, die vielleicht männliche Unfälle berichtenswerter finden, als die von Frauen.

Auch wenn das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie eher skurril wirkt und mehr nach einem Scherz klingt, so sei, laut des Herausgebers des „British Medical Journal“, der Bericht durch den „Peer-Review-Prozess“ (einem wissenschaftlichen Verfahren der Qualitätsicherung) gegangen und somit von Fachkolegen beurteilt.

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