Steffen Hallaschka über die Arbeit bei "Stern TV" unter Corona-Bedingungen

„Deutschland hat überraschend die Nase vorn“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, für 400 Millionen Euro neu entwickelte, noch nicht zugelassene Corona-Medikamente auf Antikörper-Basis zu kaufen. Als positiv bewertet Werner bei „19 – die DUB Chefvisite“, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch ohne Abstimmung innerhalb der EU im Alleingang gehandelt habe. In der Universitätsmedizin müsse der Einsatz dieser Medikamente genauestens dokumentiert werden, so Werner: „Wir nehmen quasi an einem Großversuch teil.“ Die erworbenen 200.000 Dosen der neuen Präparate böten Hoffnung auf einen milderen Krankheitsverlauf vor allem bei Risikopatienten. Die AfD hat sich für „Stern-TV“-Moderator Steffen Hallaschka auch in der politischen Debatte um die Corona-Maßnahmen „deutlich disqualifiziert“. Die Einbußen der Partei in Umfragen zeigten: „Die Menschen verstehen, dass es nicht um die lauteste Polemik geht“, sagt Hallaschka in der Sendung. Bei „Stern-TV“ kämen auch abweichende und kritische Stimmen zu Wort, diese müssten aber „konstruktiv sein und auf wissenschaftlicher Basis stehen“. So wolle die „Stern-TV“-Redaktion sicherstellen, dass Gäste „keine Einzel- und Nischenmeinung mit Betonung auf Meinung“, sondern Fakten vertreten, betont Hallaschka. _____________________________________________ Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Am Dienstag, den 26. Januar, als Talk-Gast dabei: Ulrich Leitermann, Vorstandschef beim Versicherer Signal Iduna