Kinostart: Die letzten Jedi : Star Wars – alles, was man nicht wissen muss

Ein AT-AT-Kampftransporter, flankiert von Geschütztürmen, begrüßte am Samstag die Gäste der Premiere von 'Star Wars - Die letzten Jedi' im Shrine Auditorium in Los Angeles, USA.

Ein AT-AT-Kampftransporter, flankiert von Geschütztürmen, begrüßte am Samstag die Gäste der Premiere von "Star Wars - Die letzten Jedi" im Shrine Auditorium in Los Angeles, USA.

„Star Wars: Die letzten Jedi“ startet am Donnerstag in den Kinos. shz.de klärt auf, was Darth Vader in der Ukraine macht und wie viel ein Todesstern eigentlich kostet.

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14. Dezember 2017, 07:10 Uhr

Am Donnerstag startet  „Star Wars: Die letzten Jedi“ in den Kinos. Für Abermillionen Fans lösen sich dann möglicherweise die Fragen um Reys Verwandtschaft, wie die Erste Ordnung aus den Trümmern des Imperiums entstand und ob Supreme Leader Snoke wirklich 20 Meter groß ist. Spekuliert wurde vorab überreichlich auf unzähligen Webseiten. shz.de liefert zur Vorbereitung stattdessen knallharte Fakten rund um Star Wars, die man nicht unbedingt wissen muss:

Kriegstote im Vergleich zur Erde

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Die Zahlen beziehen sich auf die Original-Trilogie. Der größte Batzen – rund 2 Milliarden Menschen und Aliens – stirbt bei Star Wars gleich im ersten Teil bei der Zerstörung von Alderaan, dem Heimatplaneten von Prinzessin Leia. Am Ende des Films kommen bei der Explosion des ersten Todessterns etwa 2,7 Millionen ums Leben. Bei der Explosion des zweiten im dritten Originalfilm sind es etwa 2,5 Millionen. Die Zahlen für die Erde hat der US-amerikanische Amateurhistoriker Matthew White recherchiert. Sie beziehen sich auf die vergangenen 2500 Jahre, in denen die Zahl der auf der Erde lebenden Menschen rapide anstieg.

Teurer Todesstern

Die US-Regierung sperrt sich strikt gegen den Bau eines Todessterns.
imago/Prilla&Maug

Die US-Regierung sperrt sich strikt gegen den Bau eines Todessterns.

 

Zehntausende um die Sicherheit ihres Landes besorgte US-Bürger hatten vor einigen Jahren eine Petition unterstützt, die den Bau des Todessterns zur Verteidigung der USA forderte. Die geschätzten Baukosten lagen bei 852.000.000.000.000.000, also 850 Billiarden Dollar. Der Unterhalt war dabei noch nicht eingerechnet. Die gesamten Staatsausgaben der USA liegen 2017 bei geschätzten 6,8 Billionen oder 0,0068 Billiarden Dollar. Demnach dürfte das Land mehr als 100.000 Jahre lang für nichts anderes Geld ausgeben oder müsste entsprechend mehr Schulden aufnehmen, um die Waffe zu bauen. Das Weiße Haus reagierte ablehnend auf die Petition. In der Begründung hieß es unter anderem:

Wir arbeiten hart daran, das Haushaltsdefizit zu reduzieren – nicht, es noch weiter zu erhöhen.“

„Die Regierung lehnt die Sprengung von Planeten ab.“

„Warum sollten wir unzählige Steuergelder für den Bau eines Todessterns vergeuden, wenn er aufgrund eines Schwachpunktes durch den exakten Treffer eines Ein-Mann-Raumschiffes zerstört werden kann?“

Darth Vader vs. Klitschko

Vor langer Zeit ist Darth Vader daran gescheitert, in einer weit, weit entfernten Galaxis die Macht zu übernehmen. 2014 hat er es noch einmal im Kleinen versucht. Da trat er bei den Bürgermeisterwahlen in der Ukraine an. Doch die helle Seite der Macht siegte auch hier. Sein Gegner Vitali Klitschko gewann die Wahl. Ein erneuter Versuch im darauffolgenden Jahr, mit seiner Partei, dem Darth-Vader-Block, auf demokratischem Weg die Herrschaft an sich zu reißen, scheiterte ebenso. Seitdem ist es in der Ukraine still geworden um den dunklen Lord.

Die Macht des Merchandising

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Nur eins ist größer als die „Star Wars“-Filme: das „Star Wars“-Merchandising. Eigentlich braucht sich die Filme niemand angucken – sie rechnen sich locker durch den Verkauf von Lego-X-Wings und Yoda-Cola. Legendär ist George Lucas’ Vertrag zur Originaltrilogie, in dem er sich sämtliche Merchandisingrechte sicherte. Dem Bereich maß man zu der Zeit kaum Gewicht bei. Aber damals gab es auch noch keine Blockbuster – ein Begriff, der ebenfalls mit Erscheinen des ersten „Star Wars“-Films etabliert wurde, als die Menschen um die Straßenblocks herum Schlange bis zu den Kinokassen standen.

Die Männer hinter der Maske

Für seine Rolle als Darth Vader nicht so bekannt, wie er es gern wäre: David Prowse.
EPA/SERGIO BARRENECHEA

Für seine Rolle als Darth Vader nicht so bekannt, wie er es gern wäre: David Prowse.

 

Mit Darth Vader muss man kein Mitleid haben – vielleicht aber mit dem Mann hinter der Maske. Durch die Komplettverhüllung war der britische Schauspieler David Prowse auf Gestik und Stimme reduziert. Weil letztere Regisseur George Lukas nicht gefiel, ließ er die Dialoge nachträglich von James Earl Jones neu einsprechen. Bei den Lichtschwertkämpfen stellte sich Prowse zu ungeschickt an und wurde durch den Fechter und Schauspieler Bob Anderson ersetzt. Im dritten Originalfilm fällt im großen Finale die Maske, und Darth Vaders Gesicht ist zum ersten und einzigen Mal zu sehen – aber nicht Prowses. Für die Szene wollte Lucas lieber Sebastian Shaw. Und in allen weiteren Filmen durfte David Prowse gar nicht mehr mitspielen. Das macht den Mann bis heute wütend.

Leider nur dritter Platz

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2015), „Titanic“ (1997) und „Avatar“ (2009) spielten in allen Kinos weltweit mehr ein als jeder andere Film, Stand Juni 2017.
Sven Raschke

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2015), „Titanic“ (1997) und „Avatar“ (2009) spielten in allen Kinos weltweit mehr ein als jeder andere Film, Stand Juni 2017.

 

Ein Mann steht dem ersten Platz auf dem Siegertreppchen der erfolgreichsten Filme im Weg: James Cameron lieferte 1997 die Langzeit-Nummer-1 „Titanic“, die er 2009 mit „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ selbst vom Thron stieß.

Ich Hab da ein ganz mieses Gefühl …

Der Satz – im Original: „I have a bad feeling about this …“ – kommt in jedem der bisher sieben Hauptfilme vor. Hoffentlich fällt er in „Die letzten Jedi“ möglichst früh. Dann müssen Sie nicht die ganze Zeit darauf warten und können den Film unbeschwert genießen.

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