Ísafjörður in den Westfjorden : Stadt im Norden Islands hat jetzt einen Zebrastreifen – in 3D

Ein scheinbares Hindernis stellt sich Autofahrern in den Weg, wenn sie durch die Stadt fahren.

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26. September 2017, 18:09 Uhr

Ísafjörður, gelegen auf einer Sandbank in den entlegenen isländischen Westfjorden, besitzt einen Flughafen, der Piloten an den Berghängen des Eyrarfjall zu spektakulären Landemanövern zwingt. Zudem gibt es einen fünf Meter hohen rot-gelben Leuchtturm mit Namen Arnarnesviti. Das war es dann eigentlich mit den aufsehenerregenden Verkehrsobjekten am Tor zur Subarktis. Wäre da nicht dieses neue Ding im Zentrum: Ein Zebrastreifen mit 3D-Effekt (Stichwort 3D Street Art) „blockiert“ die Straße.

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Gauti Ívar Halldórsson, der Chef der Firma Vegamálun, die hinter der Zeichnung der optischen Täuschung steht, erklärt gegenüber „Icelandreview“ die Absicht dahinter. Sie vermag kaum zu überraschen: Es geht darum, die Geschwindigkeiten zu minimieren. „Ein Fußgänderüberweg wie dieser sorgt für die Wahrnehmung, dass etwas die Straße blockiert“, sagt Halldórsson. Autofahrer würden automatisch ihre Autos herunterbremsen. Die ursprüngliche Idee, heißt es, komme aber aus Delhi, der Hauptstadt von Indien.

Westfjords Heritage Museum in Ísafjörður.
imago/ZUMA Press

Westfjords Heritage Museum in Ísafjörður.

Für die Genehmigung und Umsetzung der Idee hat es in Ísafjörður nur ein paar Wochen gebraucht. Wie genau das Gemälde bei Schnee wirkt, dürfte man erst in einigen Wochen feststellen können, denn von Frost ist noch keine Spur.

Weitere Fotos von der Nutz-Straßenmalerei sehen Sie hier.

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