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Neue Strategie der Terrorgruppe : Spanische Polizei verhaftet zwei mutmaßliche IS-Mitglieder

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Die 19-Jährige und der 32-Jährige gehörten einer IS-Zelle an. Die Terrorgruppe bildet Kämpfer nicht mehr nur in Syrien oder dem Irak aus.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 13:58 Uhr

Madrid | Die spanische Polizei hat zwei mutmaßliche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. Wie das Madrider Innenministerium am Dienstag mitteilte, machten die Sicherheitskräfte einen 32-Jährigen in Mataró bei Barcelona und eine 19-Jährige in Pájara auf der Kanaren-Insel Fuerteventura dingfest.

In Spanien wurden seit Anfang dieses Jahres etwa 100 mutmaßliche Islamisten festgenommen. Nicht alle reisen aus Syrien oder dem Irak ein. Schon bei den Terror-Anschlägen in Paris waren einige der Täter laut Pass Franzosen und lebten schon länger in Frankreich.

Die aus Marokko stammenden Verdächtigen hätten in direktem Kontakt zu den IS-Anführern in Syrien gestanden und seien in der Lage gewesen, Anschläge zu verüben. Sie hätten über das Internet Propagandamaterial des IS verbreitet, Morddrohungen in Frankreich und Spanien verschickt und einer „hoch qualifizierten Zelle“ zur Anwerbung von Dschihadisten angehört.

Die Festnahmen deuteten darauf hin, dass die Terrormiliz ihre Strategie geändert habe, betonte das Innenministerium. „Die neuen IS-Kämpfer müssen nicht mehr nach Syrien oder in den Irak reisen, um dort ausgebildet zu werden. Die Ausbildung erfolgt in dem Land, in dem die neuen Dschihadisten wohnen.“

 

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