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Silvester 2015 : SMS und Whatsapp: So kommen Neujahrsgrüße pünktlich an

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Die meisten greifen zum Handy, wenn sie ein „Frohes Neues“ wünschen. Der Nachrichtenversand kann sich dadurch verzögern.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 08:34 Uhr

Weihnachten und Jahreswechsel: Zum Ende des Jahres werden gute Wünsche millionenfach per SMS und Messenger gesendet. Da verwundert es nicht, dass auch Silvester 2015 laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom die Mehrheit der Deutschen wieder zum Handy greift, um ein „Frohes Neues“ zu wünschen. Gut jeder zweite Bürger ab 14 Jahren will seine Grüße per Nachricht verschicken, beliebter sind nur Anrufe: Darauf wollen acht von zehn Befragten zurückgreifen.

Laut Bitkom nutzen 44 Millionen Deutsche ein Smartphone - da verwundert es nicht, dass das Handy das klassische Briefeschreiben längst abgelöst hat.

Jeder dritte Deutsche sendet der Umfrage eine Mail, und nur ein Viertel der Befragten mag es ganz klassisch und grüßt per Brief oder Postkarte. Jeder sechste Bundesbürger (17 Prozent) postet seine Grüße in einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter, und jeder zehnte nutzt die Videotelefonie.

Bei der Umfrage macht sich auch der Unterschied zwischen den Generationen bemerkbar: Bei allen Befragten sind Bitkom zufolge Anrufe, Kurznachrichten und E-Mails die bevorzugte Grußform, bei den über 65-Jährigen spielt der Brief eine größere Rolle.

Aber: Wenn viele Leute Punkt Mitternacht Grüße versenden, werden die Netze überlastet - trotz erhöhter Serverkapazitäten. Die Nachrichten kommen alle in der Zentrale an und müssen nacheinander abgearbeitet werden. Das Senden kann also dauern. Deswegen hat Bitkom Tipps zusammengestellt:

1. Vor Mitternacht verschicken: Jeder, der früher dran ist, entkommt dem großen Andrang an Mitternacht.

2. Nachricht vorschreiben und gegen Mitternacht absenden: Jeder, der seine Texte vorher abspeichert, spart sich das stressige Tippen in der Nacht. Wer mehreren Leuten gleichzeitig schreiben möchte, kann Empfängerlisten anlegen.

3. Wer gar nicht erst die Party unterbrechen will, um Grüße zu verschicken, der kann Nachrichten terminieren und sie dann automatisch abschicken lassen. Viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten diesen Service an. Doch auch hier ist laut Bitkom das erhöhte Nachrichtenaufkommen zu bedenken. Der Digitalverband weist außerdem darauf hin, dass die Nutzungsbedingungen genau gelesen werden sollten - nicht, dass man gleich am ersten Tag des Jahres in die Gebührenfalle tappt.

 

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