Smartphone-Aus bei Hitze ist kein Mangel

 Besser im Schatten aufbewahren: Direkte Sonneneinstrahlung tut dem Smartphone nicht gut. Foto: Andrea Warnecke
Besser im Schatten aufbewahren: Direkte Sonneneinstrahlung tut dem Smartphone nicht gut. Foto: Andrea Warnecke

Düsseldorf (dpa/tmn) - Schaltet sich das Smartphone bei großer Hitze von selber aus, ist das in der Regel kein Gerätefehler. Meist handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme.

shz.de von
16. August 2013, 03:44 Uhr

Düsseldorf (dpa/tmn) - Schaltet sich das Smartphone bei großer Hitze von selber aus, ist das in der Regel kein Gerätefehler. Meist handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme.

Wenn im Hochsommer plötzlich das Handy streikt, kann die Hitze schuld sein. Gewährleistungs- oder Garantieansprüche haben Verbraucher daher in solchen Fällen nicht, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Tatsächlich handelt es sich bei der Abschaltung um eine Sicherheitsmaßnahme, die Wärmestau und mögliche schwere Schäden, zum Beispiel an Akku und Display, verhindern soll.

Nutzer sollten ihr Smartphone daher im Sommer nicht direkt in die Sonne legen. Ab einer Temperatur von 30 Grad kann es sogar sinnvoll sein, dass Gerät sicherheitshalber direkt abzuschalten. Erleidet das Mobiltelefon bei großer Hitzer trotz aller Vorsicht einen Hitzeschaden, können sich Verbraucher den Angaben nach nur wenig Hoffnung auf Schadenersatz machen: Meistens sei es in solchen Fällen sehr schwierig, einen Mangel nachzuweisen.

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