Jamaikas Leichtathletik-Legende : Sieg, Kuss und Ehrenrunde: 30.000 Fans verabschieden Usain Bolt

Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt jubelte am Samstag in Kingston (Jamaika) im Nationalstadion während des „Racers Grand Prix“, nachdem er der 100-Meter-Lauf gewonnen hat. Am Samstag trat Supersprinter Usain Bolt zum letzten Mal vor seinen Fans in Jamaika an.
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Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt jubelte am Samstag in Kingston (Jamaika) im Nationalstadion während des „Racers Grand Prix“, nachdem er der 100-Meter-Lauf gewonnen hat. Am Samstag trat Supersprinter Usain Bolt zum letzten Mal vor seinen Fans in Jamaika an.

Der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister wurde nach seinem Rennen mit lautstarken Ovationen noch einmal gefeiert.

shz.de von
11. Juni 2017, 10:23 Uhr

Kingston | Mit einem bewegenden Volksfest im Nationalstadion von Kingston ist Jamaikas Leichtathletik-Legende Usain Bolt von seinen Fans verabschiedet worden. Der 30-Jährige gewann am Samstag (Ortszeit) sein letztes Rennen in der Heimat - doch der standesgemäße Sieg und die Zeit waren bei der stimmungsvollen Farewell-Party in der vollbesetzten Arena Nebensache.

Sein ultimativ letztes Rennen will er bei der WM in London am 12. August mit Jamaikas Sprintstaffel bestreiten. Neun Tage später wird er 31 Jahre alt.

Der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister küsste nach seinem Abschiedsrennen in Kingston die blaue Bahn, auf einer Ehrenrunde wurde Jamaikas Volksheld von den 30.000 Fans mit lautstarken Ovationen noch einmal gefeiert. Von seinem langjährigen Trainer Glen Mills, der den Junioren-Weltmeister von 2002 zum schnellsten Mann der Welt gemacht hat, bekam er noch vor dem „Salut to a Legend“ eine ganz spezielle Trophäe überreicht.

Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt (r) bekam am Samstag in Kingston (Jamaika) im Nationalstadion vor dem 100-Meter-Lauf „Salute to a Legend“ von seinem Trainer Glen Mills (l) eine Sonderauszeichnung überreicht.
Foto: Bryan Cummings/AP/dpa

Der jamaikanische Sprinter Usain Bolt (r) bekam am Samstag in Kingston (Jamaika) im Nationalstadion vor dem 100-Meter-Lauf „Salute to a Legend“ von seinem Trainer Glen Mills (l) eine Sonderauszeichnung überreicht.

 

Für die letzten 100 Wettkampf-Meter in seiner Heimat brauchte Bolt 10,03 Sekunden - keinen störte es, dass der Sieger nicht zum 51. Mal in seiner Karriere unter 10 Sekunden blieb. Dass die Lichtgestalt der Leichtathletik danach den weißen Zielstrich küsste, hatte auch etwas Symbolisches: Bolts einmalige Karriere neigt sich dem Ende zu.

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