Zweieinhalb Stunden Arbeit : Schlüsseldienst will 660 Euro - Polizei ermittelt

Sollte nicht mehr als 200 Euro kosten: Ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes baut ein neues Türschloss ein.
Sollte nicht mehr als 200 Euro kosten: Ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes baut ein neues Türschloss ein.

Weil ein Schlüsseldienst für das Türöffnen 660 Euro von einer Kundin verlangt hat, ermittelt die Polizei in Baden-Württemberg wegen Wuchers.

shz.de von
06. Februar 2018, 15:24 Uhr

Wie die Beamten mitteilten, hatte eine 56-Jährige in Albbruck bei Waldshut ihre Wohnungstür zugezogen - den Schlüssel jedoch innen stecken lassen.

Daraufhin rief sie einen Schlüsseldienst. Erst nach 90-minütiger Wartezeit kam am Samstag ein Monteur, der dann weitere zweieinhalb Stunden brauchte, um die Tür zu öffnen. Den Angaben zufolge verlangte der Mann nach getaner Arbeit 660 Euro, die die Frau sofort per EC-Karte zahlen sollte.

Der ortsübliche Preis liegt laut Polizei aber zwischen 100 und 200 Euro. Vor dem Öffnen war keine Summe vereinbart worden. Die Frau informierte darauf die Polizei, die nun ermittelt.

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