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H5N2 an der Mecklenburgischen Seenplatte : Schleswig-Holstein trifft Vorkehrungen für mögliche Vogelgrippe

vom

H5N2 wurde an der Mecklenburgischen Seenplatte nachgewiesen. Auch SH ist alarmiert.

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 16:22 Uhr

Kiel | Nach dem Nachweis des Vogelgrippevirus H5N2 an der Mecklenburgischen Seenplatte trifft Schleswig-Holstein Vorkehrungen. „Wir müssen uns sicherheitshalber darauf einstellen, dass die Geflügelpest zurückkommt“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) am Donnerstag. Die Behörden beobachteten die internationale und nationale Entwicklung intensiv.

„Bislang haben wir noch keine Fälle von Geflügelpest im Land“, sagte Habeck. Sicherheitshalber sei das Wildvogelmonitoring noch einmal intensiviert worden, um so früh wie möglich die Geflügelpest-Erreger zu erkennen. „Zudem sind Geflügelhaltungen gehalten, strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten, um so ihre Betriebe vor einem direkten oder indirekten Eintrag der Geflügelpest zu schützen.“ Im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern war zuvor bei Zuchtgänsen das niedrig pathogene (gering krankmachende) Vogelgrippevirus H5N2 nachgewiesen worden. Es handelt sich dabei nach Angaben des Agrarministeriums in Schwerin aber nicht um die Geflügelpest.

In Schleswig-Holstein hatte das Geflügelpest-Geschehen im vergangenen Winter 192 Tage angedauert. Nach Angaben des Umweltministeriums hatte es fünf Geflügelpest-Ausbrüche und drei Ausbrüche niedrig pathogener aviärer Influenza in Hausgeflügelhaltungen gegeben. Hinzu kamen 120 Geflügelpest-Ausbrüche bei Wildvögeln.

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