Roboter-Robbe hilft Demenzkranken

 Foto: dpa
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07. Mai 2013, 03:59 Uhr

Senden | Ab einem gewissen Krankheitsstadium sind die Blicke oft starr, die Wahrnehmung ist gestört. Meist ist es nicht leicht, den Zugang zu einem Menschen mit fortgeschrittener Demenz zu finden. Ein Robben-Roboter aus Japan tritt seit einigen Jahren als Helfer an, Emotionsbrücken zu den Erkrankten aufzubauen. Zwar langsam, aber zunehmend findet der Schmuse-Roboter auch in Deutschland Abnehmer. Der weiße Plüschroboter ist mit Sensoren ausgestattet, reagiert auf Stimmen, ruft wie eine Robbe, öffnet die Augen und kann seinen Kopf wie ein Kind auf die Brust legen. Etwa 50 Einrichtungen in Deutschland haben sich eine der 5700 Euro teuren Roboterrobben zugelegt, mindestens genauso viele werden getestet. Kritiker sehen den Einsatz von Robotern bei Demenzkranken als befremdlich und moralisch nicht vertretbar an.

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