Ungeklärter Fund in Indonesien : Riesiger Kadaver angespült: „Meeresmonster“ sorgt für Verwirrung

Noch weiß keiner so genau, mit welcher Spezies es die Inselbewohner hier zu tun haben.

Noch weiß keiner so genau, mit welcher Spezies es die Inselbewohner hier zu tun haben.

Ein riesiger Kadaver ist an einer indonesischen Insel angespült worden – es könnte sich um einen Wal handeln.

shz.de von
15. Mai 2017, 09:57 Uhr

Seram | Mehr als 20 Meter lang soll der verwesende Körper sein, der an der indonesischen Insel Seram angespült wurde. Der Finder hielt ihn zunächst für ein Schiffswrack, doch als er sich dem großen Etwas näherte, bemerkte er, dass es nicht aus Holz, sondern aus Fleisch besteht.

Vermutungen, es handle sich bei dem großen Glibberberg mit einem großen freigelegten Knochen um einen Riesenkalmar, schließen Forscher nahezu aus. Zum einen kommen diese Tiere in der Region nicht vor, zum anderen sind bislang nur rund 16 Meter lange Riesenkalmare bekannt. Gegenüber der Webseite mashable.com sagte ein Forscher, dass es sich um einen Furchenwal handeln könne. Zu dieser Familie zählt unter anderem der Buckelwal.

Die Anwohner machen sich Sorgen, dass das tote Tier giftige Stoffe absondert und eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen könnte. Mittlerweile haben indonesische Forscher Proben des Kadavers genommen. Das Untersuchungsergebnis soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

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