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Reisen im Alter nicht vernachlässigen

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Köln (dpa/tmn) - Im hohen Alter wagen sich viele nicht mehr vor die Tür. Sie haben Angst vor Veränderungen. Dabei gibt ein Ortswechsel neue Impulse und steigert das Wohlbefinden. Schon ein Wochenende in der Fremde genügt.

Köln (dpa/tmn) - Im hohen Alter wagen sich viele nicht mehr vor die Tür. Sie haben Angst vor Veränderungen. Dabei gibt ein Ortswechsel neue Impulse und steigert das Wohlbefinden. Schon ein Wochenende in der Fremde genügt.

Mit zunehmendem Alter trauen sich einige Menschen das Verreisen nicht mehr zu. Häufig befürchten sie, neue Situationen in einem fremden Land nicht mehr meistern zu können oder vor Ort keinen Arzt zur Stelle zu haben. «Dann suche ich mir am besten einen Veranstalter, bei dem ein Arzt mitfährt», rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Es gebe immer mehr solcher Angebote. Oder man suche sich gezielt einen Urlaubsort, an dem es viele deutschsprachige Ärzte gibt. Und wer sich alleine nicht viel zutraut, fühlt sich vielleicht bei einer Gruppenreise sicherer.

Ältere Menschen dürften nicht unterschätzen, welchen Effekt Reisen haben können. Allen gehe es immer um Gesundheit und Wohlbefinden: «Aber man muss sich fordern, um das zu bekommen», erklärt Sowinski. Eine Ortsveränderung gebe neue Impulse. Viele blühen deshalb nach einem schönen Urlaub richtig auf.

Liegt der letzte Urlaub schon länger zurück, könnten sich Senioren in kleinen Schritten herantasten: zum Beispiel erstmal nur eine Nacht woanders verbringen oder ein verlängertes Wochenende wegzufahren. «Das kann helfen, Ängste zu nehmen.»

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erstellt am 14.Aug.2013 | 11:45 Uhr

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